auszupfen

GrammatikVerb
Worttrennungaus-zup-fen (computergeneriert)
Wortzerlegungaus-zupfen
eWDG, 1967

Bedeutung

etw. zupfend herausziehen
Beispiele:
Unkraut, einen Grashalm auszupfen
einem Vogel eine Feder auszupfen
jmdm. Härchen (einzeln) auszupfen
jmdm. das erste graue Haar auszupfen

Thesaurus

Synonymgruppe
ausjäten · ↗ausraufen · ↗ausreißen · ↗ausrupfen · auszupfen · ↗entfernen · ↗herausreißen · herausrupfen · ↗herausziehen · ↗jäten  ●  ↗(Unkraut) ziehen  ugs.
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Augenbraue Blatt Haar Härchen Pinzette Unkraut zeichnen zupfen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›auszupfen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Der zupft dem Hund das tote Haar dann aus, was dem Tier nicht weh tun soll.
Der Tagesspiegel, 01.09.2002
Die zupfe ich dann mit der Pinzette aus, aber sie kommen oft genauso schnell wieder.
Bild, 03.05.1999
Der Rechtsanwalt wurde hochrot vor verhaltenem Ärger, zupfte sich die grauen Bartstoppeln aus.
Ewers, Hanns Heinz: Alraune, München: Herbig 1973 [1911], S. 174
Alles mit der Hand auszuzupfen, ist eine rückgratkrümmende Strafexpedition, nutzlos noch dazu, weil das meiste sofort aussamt oder gestärkt wiederauflebt.
Die Zeit, 06.06.1986, Nr. 24
Eines Tages hat der Hausmeister, ohne daß er sich das erklären könnte oder müßte, seinem Besen alle Borsten ausgezupft.
Süddeutsche Zeitung, 07.10.1998
Zitationshilfe
„auszupfen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/auszupfen>, abgerufen am 15.10.2019.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
auszugsweise
Auszugsmehl
Auszugshieb
Auszügler
Auszug
aut simile
aut similia
aut-
autark
Autarkie