austräumen

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungaus-träu-men (computergeneriert)
Wortzerlegungaus-träumen
eWDG, 1967

Bedeutung

aufhören zu träumen
Beispiele:
hast du nun endlich ausgeträumt? (= bist du geistig anwesend?)
er hat ausgeträumt (= seinen Traum, seine falschen Vorstellungen aufgegeben)
der Traum ist ausgeträumt (= damit, mit dem Wahn ist es endgültig vorbei)
der Traum vom großen Glück ist ausgeträumt
Er hatte jetzt kein anderes Verlangen als zu rasten, sich auszuschlafen, auszuweinen, auszuträumen [HesseUnterm Rad1,488]

Typische Verbindungen
computergeneriert

Blütentraum Traum träumen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›austräumen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wenn ich mir die vollen Listen für meine Seminare anschaue, habe ich verdammt schnell ausgeträumt.
Die Zeit, 18.03.2013, Nr. 11
Er wurde in Stein gegossen, als er längst ausgeträumt war.
Die Welt, 04.09.1999
Der muslimische Einheitsstaat hatte sich überlebt, war aber noch nicht ausgeträumt.
Grunebaum, Gustav Edmund von: Der Islam. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1963], S. 27372
Der Traum vom neuen Menschen ist offenkundig ausgeträumt, die menschheitsgeschichtliche Hoffnung auf eine bessere Welt zu den Akten gelegt.
Ketman, Per u. Wissmach, Andreas: DDR - ein Reisebuch in den Alltag, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1986, S. 67
Mit dem Tod Josias war der Traum vom neuen nationalen Aufstieg ausgeträumt.
Kraus, Hans-Joachim: Israel. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1962], S. 22192
Zitationshilfe
„austräumen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/austräumen>, abgerufen am 23.10.2019.

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