ausschnaufen

GrammatikVerb
Worttrennungaus-schnau-fen
Wortzerlegungaus-schnaufen
eWDG, 1967

Bedeutung

süddeutsch, österreichisch, umgangssprachlich (sich) für kurze Zeit ausruhen, verschnaufen
Beispiele:
ein paar Tage, von der Anstrengung, der Reise, vom Treppensteigen ausschnaufen
Oben / Schnauften sie aus, zum gewohnten Pulse zu kommen [BrechtGedichte118]
sich ausschnaufen
Beispiel:
hier kann man sich ein bisschen ausschnaufen

Typische Verbindungen
computergeneriert

schnaufen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›ausschnaufen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Um 20.15 Uhr schnauft ein junger Mann mit meinen Einkäufen in den vierten Stock, packt die Ware direkt in der Küche aus.
Die Welt, 29.02.2000
Doch die Berge erfährt nur, wer sie bezwingt, den Gipfel erkämpft, kurz ausschnauft und dann umkehrt.
Süddeutsche Zeitung, 14.08.2002
Der schöne FDP-Oldtimer-Antrag übrigens schnauft genau um 20.37 Uhr sein Leben aus.
Die Zeit, 26.10.2007, Nr. 43
Meine Mutter ist nach jeder Stiege hingestanden und hat ausgeschnauft und hat einen Seufzer gemacht.
Thoma, Ludwig: Tante Frieda. In: ders., Lausbubengeschichten, Frankfurt a. M.: Büchergilde Gutenberg 1961 [1907], S. 238
Ungläubig schnaufte er aus.
C't, 1993, Nr. 6
Zitationshilfe
„ausschnaufen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/ausschnaufen>, abgerufen am 23.05.2019.

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