aussaufen

GrammatikVerb · säuft aus, soff aus, hat ausgesoffen
Aussprache
Worttrennungaus-sau-fen
Wortzerlegungaus-saufen
eWDG, 1967

Bedeutung

etw. austrinken
Beispiel:
der Hund hat seinen Napf ausgesoffen
vulgär vom Menschen
Beispiele:
das Glas, die Flasche (in einem Zuge) aussaufen
er hat den ganzen Schnaps ausgesoffen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Flasche saufen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›aussaufen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wir kauften uns eine Flasche Whisky, soffen sie aus und fielen übereinander her.
Bild, 20.02.2006
Da hatte die begeisterte Gemeinde die Dummschüssel in zwei Stunden ausgesoffen.
Die Zeit, 15.01.1990, Nr. 03
Der mußte mit 16 ins Krankenhaus, weil er eine ganze Flasche Apfelkorn auf einmal ausgesoffen hatte.
Die Welt, 20.05.2000
Es fehlten drei Flaschen Bier. Fräulein v. Heusler beschuldigte sofort die Wagner, die drei Flaschen »gestohlen und ausgesoffen« zu haben.
Friedländer, Hugo: Justizirrtümer. In: ders., Interessante Kriminal-Prozesse, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1911], S. 22551
Ich saufe sie glattweg aus.
Neutsch, Erik: Spur der Steine, Halle: Mitteldeutscher Verl. 1964 [1964], S. 403
Zitationshilfe
„aussaufen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/aussaufen>, abgerufen am 25.08.2019.

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