ausräubern

GrammatikVerb
Worttrennungaus-räu-bern (computergeneriert)
Wortzerlegungaus-räubern
Wortbildung mit ›ausräubern‹ als Erstglied: ↗Ausräuberung
eWDG, 1967

Bedeutung

umgangssprachlich etw., jmdn. ausrauben, etw. wie die Räuber plündern
Beispiele:
den Keller, Speicher ausräubern
scherzhaft jmdn. beim Kartenspiel tüchtig ausräubern
abwertend Ihr Dienst am Staat besteht darin, daß sie die Provinzen ... ausräubern [Feuchtw.Tag200]

Thesaurus

Synonymgruppe
alles mitnehmen (was nicht niet- und nagelfest ist) · ↗ausplündern · ausräubern · ↗ausräumen · leerräumen · nichts dalassen · ↗plündern · räubern
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

räubern

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›ausräubern‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sie räuberten die Kirche dreimal in den vergangenen Jahren aus.
Die Zeit, 26.09.1975, Nr. 40
Sie stehlen uns Essen, klopfen mit ihren Schnäbeln dauernd gegen die Fenster, räubern die Abfalltonnen aus, beschmutzen das Dach.
Bild, 16.05.1998
Bei ihren Sparkassentouren räuberten sie die Konten ahnungsloser Bankkunden aus.
Bild, 03.06.2004
Diese Tüchtigkeit, Sauberkeit in vielem, eine gewisse Ehrlichkeit, nachdem die Institution ausgeräubert hat - das muß man teuer bezahlen.
Tucholsky, Kurt: An Hedwig Müller, 09.11.1935. In: ders., Kurt Tucholsky, Werke - Briefe - Materialien, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1935], S. 16582
So wie das Warenhaus sich der Kunst bedient und sie anbietet, räubert Beat Zoderer das Warenhaus aus und bringt die Dinge zurück zur Kunst.
Süddeutsche Zeitung, 08.12.2000
Zitationshilfe
„ausräubern“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/ausräubern>, abgerufen am 15.09.2019.

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