auskippen

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungaus-kip-pen
Wortzerlegungaus-kippen
eWDG, 1967

Bedeutung

etw. aus etw. herauskippen
Beispiele:
die Loren kippten ihre Ladung aus
umgangssprachlich das Wasser (aus der Waschschüssel) auskippen
ein Gefäß durch Herumkippen leer machen
Beispiele:
einen Eimer Wasser, die Aschenbecher auskippen
die große Weiße [Weißbier] ... war längst ausgekippt (= ausgetrunken) [ViebigTägl. Brot33]

Thesaurus

Synonymgruppe
abladen · auskippen · ↗ausladen · ↗entladen · ↗schütten
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Eimer Inhalt Kanister Kiste Kübel Müll Schublade Spott Tasche Unbekannte anzünden kippen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›auskippen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Dabei kommt durchaus etwas heraus, aber leider kippt er das Kind fast immer mit dem Bade wieder aus.
Der Tagesspiegel, 16.03.2005
Er patscht in den Teller, er kippt den Becher aus oder er steht permanent auf und läuft weg.
Süddeutsche Zeitung, 05.08.2003
Der große Laster wird beladen und in der gegenüberliegenden Ecke wieder ausgekippt.
Schmidt-Rogge, Carl H.: Dein Kind – Dein Partner, München: List 1973 [1969], S. 191
Dann fegt sie die Scherben zusammen und kippt den Aschenbecher aus.
Bieler, Manfred: Der Bär, Hamburg: Hoffmann und Campe 1983, S. 133
Suppe im Teller wird nicht bis zum letzten Tröpfchen ausgekratzt oder gar ausgekippt.
Oheim, Gertrud: Einmaleins des guten Tons, Gütersloh: Bertelsmann 1957 [1955], S. 94
Zitationshilfe
„auskippen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/auskippen>, abgerufen am 16.10.2019.

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