auskämpfen

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungaus-kämp-fen (computergeneriert)
Wortzerlegungaus-kämpfen
eWDG, 1967

Bedeutung

etw. bis zu Ende durchkämpfen
Beispiele:
einen (Rechts)streit auskämpfen
einen Kampf mit sich auskämpfen
gehoben, verhüllend ausgekämpft haben (= gestorben sein)

Thesaurus

Synonymgruppe
auskämpfen · ↗durchfechten · ↗durchkämpfen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Kampf Konflikt Partie aushandeln kämpfen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›auskämpfen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Vor einer Wahl müssen die Positionen in der Politik allerdings ausgekämpft sein.
Die Zeit, 12.11.2012, Nr. 46
Der ist erst einmal ausgekämpft, die Positionen sind unvereinbar - und dies bleibt wohl auch erst einmal so.
Süddeutsche Zeitung, 27.01.1996
Statt dessen erfahren sie, daß Beziehungen brüchig sind, daß man anderen nicht trauen kann, daß es sich nicht lohnt, etwas auszukämpfen.
Der Spiegel, 17.02.1992
Auf jeden Fall konnte die Schlacht an diesem Tage nicht ausgekämpft werden.
Delbrück, Hans: Geschichte der Kriegskunst im Rahmen der politischen Geschichte - Dritter Teil: Das Mittelalter, Berlin: Directmedia Publ. 2002 [1923], S. 26035
Der Investiturstreit wurde hauptsächlich in I. ausgekämpft und förderte die Entwicklung des kanonischen Rechts (Dekret des Gratian).
Vinay, V.: Italien. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1959], S. 19709
Zitationshilfe
„auskämpfen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/auskämpfen>, abgerufen am 13.11.2019.

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