aufstützen

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungauf-stüt-zen
Wortzerlegungauf-stützen
eWDG, 1967

Bedeutungen

1.
etw. auf etw. stützen
Beispiele:
die Arme, Ellenbogen (auf den Tisch) aufstützen
mit aufgestützten Armen im Fenster liegen
den Kopf aufstützen
mit aufgestützter Faust stand er an dem breiten Eichentisch [Storm6,118]
sich aufstützen
Beispiel:
er stützte sich beim Lesen auf
2.
jmdn., sich stützend aufrichten
Beispiele:
einen Kranken, Liegenden aufstützen
sich im Bett, auf seinem Lager (halb) aufstützen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Arm Arme Ellbogen Ellenbogen Hand Kinn Knie Kopf Tisch irgendwo lehnen stützen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›aufstützen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ich stürze nicht, ich stütze mich nicht bei ihm auf und wir sind beide glücklich.
Die Zeit, 23.04.2013, Nr. 13
Wenn du trinkst, dann kannst du dieses Kinn auf der Bar aufstützen.
Süddeutsche Zeitung, 07.03.2003
Die Hände werden frei getragen und nicht auf den Hals aufgestützt.
o. A.: Richtlinien für Reiten und Fahren - Bd. 2: Ausbildung für Fortgeschrittene, Warendorf: FN-Verl. der Dt. Reiterlichen Vereinigung 1990 [1964], S. 92
Immer muß unsere Kamera dabei möglichst aufgestützt und unbedingt ruhig gehalten werden.
Opfermann, Hans Carl: Die neue Schmalfilm-Schule, Harzburg: Heering 1940, S. 23
Mit sanfter Hand drückt sie das Mädchen, das sich halb aufgestützt hat, aufs Lager zurück.
Horster, Hans-Ulrich [d.i. Rhein, Eduard]: Ein Herz spielt falsch, Köln: Lingen 1991 [1950], S. 34
Zitationshilfe
„aufstützen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/aufstützen>, abgerufen am 21.09.2019.

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