aufpacken

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungauf-pa-cken (computergeneriert)
Wortzerlegungauf-packen
eWDG, 1967

Bedeutungen

1.
etw. auf etw. packen, etw. aufladen
Beispiele:
einen Koffer, Sack, die Ware (auf den Wagen) aufpacken
dem Saumtier etw. aufpacken
umgangssprachlich jmdm. etw. aufpacken
übertragen jmdm., sich etw. aufbürden
Beispiele:
jmdm. alle Last, Verantwortung, viel Arbeit, immer noch mehr aufpacken
sich [Dativ] viele Sorgen aufpacken
er hat zu viel aufgepackt bekommen
2.
landschaftlich aufbrechen
Beispiel:
Im Herbst wird aufgepackt – unwiderruflich [LöscherAlles Getrennte395]

Typische Verbindungen
computergeneriert

Last packen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›aufpacken‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Denn abwegig ist ja nicht nur der Plan, dem ohnehin schon überladenen Esel noch weitere Lasten aufzupacken.
Die Welt, 03.12.2003
Und munter hatte sie wieder aufgepackt und war mit ihrer Last bergab gesprungen.
Frapan, Ilse: Arbeit. In: Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1903], S. 581
Und ihr wird jetzt die ganze Schuld der Verantwortung aufgepackt.
Die Zeit, 23.05.1946, Nr. 14
Jedoch er fühlte sich zu müde und träge, nun aufzupacken und weiterzuwandern, und sei es nur um etliche hundert Schritte.
Grimm, Hans: Volk ohne Raum, München: Langen 1932 [1926], S. 403
Dieser faule Schlingel packt dir sämtliche Arbeiten auf «, empörte sich die Tante, erleichtert, nicht gescholten worden zu sein.
Langgässer, Elisabeth: Das unauslöschliche Siegel, Hamburg: Claassen 1959 [1946], S. 923
Zitationshilfe
„aufpacken“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/aufpacken>, abgerufen am 26.06.2019.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
aufopferungsvoll
Aufopferungsfähigkeit
aufopferungsfähig
Aufopferungsbereitschaft
aufopferungsbereit
aufpäppeln
Aufpäppelung
aufpappen
aufpassen
Aufpasser