aufmotzen

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungauf-mot-zen (computergeneriert)
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

mutzen1 · aufmutzen · aufmotzen
mutzen1 Vb. ‘stutzen, abschneiden, (modisch) zurechtschneidern, schmücken’, spätmhd. mnd. mutzen, spätmhd. gemützert ‘(modisch) geschlitzt’ (14. Jh.). Herkunft unbekannt. Aus ital. mozzare ‘abschneiden’? aufmutzen Vb. ‘herausputzen, schmücken’ (15. Jh.), ‘etw. übertreiben, aufbauschen’ (16. Jh.). In neuerer Zeit aufmotzen Vb. (20. Jh.).

Thesaurus

Synonymgruppe
(optisch) verbessern · ↗aufpeppen · ↗tunen  ●  ↗aufblasen  ugs. · ↗aufbohren  ugs. · aufmotzen  ugs. · ↗aufmöbeln  ugs. · ↗aufpolieren  ugs. · ↗frisieren  ugs. · ↗pimpen  ugs.
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Image Regisseur motzen mächtig optisch

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›aufmotzen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Diese waren jedoch völlig ausgeplündert und mußten von ihnen erst "aufgemotzt" werden.
Süddeutsche Zeitung, 30.03.1998
Künstlich wird sie aufgemotzt, nur um die WM spannend zu machen.
Bild, 29.10.1999
So bringe ich Ihnen die Texte inhaltlich gestrafft, doch keineswegs etwa entstellt oder aufgemotzt, zur Kenntnis.
Schröter, Heinz: Ich, der Rentnerkönig, Genf: Ariston 1985, S. 20
Wenn man will, kann man es ohne große Mühe auch gesellschaftstheoretisch aufmotzen.
Die Zeit, 17.03.2003, Nr. 11
Von acht Filmen, die Ende 1994 mehr als 100 Millionen Dollar einspielten, waren sieben Lichtspiele mit Computertricks aufgemotzt.
C't, 1995, Nr. 3
Zitationshilfe
„aufmotzen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/aufmotzen>, abgerufen am 18.06.2019.

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