aufkündigen

GrammatikVerb · kündigt auf, kündigte auf, hat aufgekündigt
Worttrennungauf-kün-di-gen
Wortzerlegungauf-kündigen
Wortbildung mit ›aufkündigen‹ als Erstglied: ↗Aufkündigung
eWDG, 1967

Bedeutung

etw. durch Kündigung aufheben
Beispiel:
einen Vertrag, ein Abkommen, seine Dienste, Mitgliedschaft, sein Abonnement aufkündigen
bildlich etw. aufsagen (Lesart 2)
Beispiel:
jmdm. die Freundschaft, den Gehorsam aufkündigen

Thesaurus

Synonymgruppe
abbedingen · ↗abbestellen · ↗abkündigen · ↗abschaffen · ↗annullieren · ↗aufheben · aufkündigen · ↗auflösen · ↗ausgleichen · außer Kraft setzen · für aufgehoben erklären · für nichtig erklären · für null und nichtig erklären · für ungültig erklären · ↗kippen (journal.) · kündigen · ↗stornieren · ↗terminieren · ↗tilgen · ↗zurückziehen

Typische Verbindungen
computergeneriert

ABM-Vertrag Atomkonsens Atomwaffensperrvertrag Bündnis Fraktionsgemeinschaft Freundschaft Gefolgschaft Gehorsam Generationenvertrag Grundkonsens IRA Koalition Konsens Loyalität Mitarbeit Mitgliedschaft Nichtangriffspakt Pakt Regierungsbündnis Solidarität Solidarpakt Tarifgemeinschaft Treue Waffenruhe Waffenstillstand Waffenstillstandsabkommen Waffenstillstandsvertrag Zusammenarbeit einseitig kündigen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›aufkündigen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Doch genau diesen Teil des Deals haben die Fans nun aufgekündigt.
Die Zeit, 26.11.2007, Nr. 48
Das baskische Parlament beschloß, die Zusammenarbeit mit der HB aufzukündigen.
Süddeutsche Zeitung, 15.07.1997
Was darüber ist, das ist vom Uebel und muß drei Monate vorher aufgekündigt werden.
Baudissin, Wolf von u. Baudissin, Eva von: Spemanns goldenes Buch der Sitte. In: Zillig, Werner (Hg.), Gutes Benehmen, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1901], S. 27331
Harms starb 1708 in Braunschweig, schon vorher hatte er den herzoglichen Dienst aufgekündigt.
Sievers, Heinrich: Braunschweig. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1952], S. 5105
Schneider mochte seinen übereilten Schritt wohl schon länger bereut haben; jetzt kündigte er Reiche die Kommission auf.
Goldfriedrich, Johann: Geschichte des Deutschen Buchhandels vom Beginn der klassischen Litteraturperiode bis zum Beginn der Fremdherrschaft. In: Lehmstedt, Mark (Hg.) Geschichte des deutschen Buchwesens, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1909], S. 28937
Zitationshilfe
„aufkündigen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/aufkündigen>, abgerufen am 12.11.2019.

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