aufheulen

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungauf-heu-len (computergeneriert)
Wortzerlegungauf-heulen
eWDG, 1967

Bedeutung

kurz, einmal, plötzlich heulen
Beispiele:
vor Wut, Schmerz aufheulen
die Sirene, der Motor heult auf
Sie heulte laut auf ... und schluchzte [L. FrankMathilde5,39]
Man hörte den Nachtwind ... aufheulen [J. RothRadetzkymarsch119]

Typische Verbindungen
computergeneriert

Alarmanlage Alarmsirene E-Gitarre Gitarre Hafen Hund Luftschutzsirene Motor Motorrad Polizeisirene Presse Schmerz Sirene Staubsauger Triebwerk Turbine Uhr Wut da empört erneut heulen laut plötzlich sofort überall

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›aufheulen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Jeeps heulen auf, wir fahren mit hoher Geschwindigkeit in Richtung Stadt.
Die Zeit, 04.01.2010, Nr. 01
Der Motor heult auf und der Zug setzt sich ganz langsam in Bewegung.
Süddeutsche Zeitung, 15.07.2000
Als der Nachmittag zum Abend wurde, heulte die Sirene erneut auf.
Apitz, Bruno: Nackt unter Wölfen, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1961 [1958], S. 357
Das Wort hallt aus den Gewölben dreimal wider, die Kirchenfenster zittern, der Sturm heult draußen auf.
Stramm, August: Sancta Susanna. In: Deutsche Literatur von Lessing bis Kafka, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1914], S. 29810
Der auf den Gewehren heulte leise auf und faßte mich noch fester um den Hals.
Renn, Ludwig [d. i. Vieth v. Golßenau, Arnold Friedrich]: Krieg - Nachkrieg, Berlin: Aufbau-Verl. 1951 [1928], S. 104
Zitationshilfe
„aufheulen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/aufheulen>, abgerufen am 14.11.2019.

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