aufgießen

GrammatikVerb · goss auf, hat aufgegossen
Aussprache
Worttrennungauf-gie-ßen
Wortzerlegungauf-gießen
Wortbildung mit ›aufgießen‹ als Grundform: ↗Aufguss
eWDG, 1967

Bedeutung

etw. auf etw. gießen
a)
Beispiel:
Tee, Kaffee aufgießen (= aufbrühen)
b)
Beispiel:
Zwiebel anrösten und Wasser, Brühe aufgießen (= zu-, angießen)

Typische Verbindungen
computergeneriert

Brühe Champagner Geflügelfond Hühnerbrühe Kaffee Liter Sahne Suppe Tee Wasser ablöschen anbraten anschwitzen gießen kochen köcheln würzen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›aufgießen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Kurz vor Eintreffen der Gäste müssen Sie nur noch Kaffee und Tee aufgießen.
Giesder, Gabriele: Gutes Benehmen, Düsseldorf: Econ-Taschenbuch-Verl. 1991 [1986], S. 133
Du hast sie eben zu lange im Rohr gelassen und zu wenig aufgegossen.
Schwaiger, Brigitte: Wie kommt das Salz ins Meer?, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1982 [1977], S. 30
Dann muss der Tee nach dem Trocknen und Pressen innerhalb eines Jahres aufgegossen werden.
Die Zeit, 13.01.2000, Nr. 3
Etwa 14 Minuten leise köcheln und von Zeit zu Zeit mit Geflügelfond aufgießen.
Die Welt, 21.12.2004
Sie goß den Tee auf und stellte die Tassen auf ein Brett.
Aichinger, Ilse: Die größere Hoffnung, Frankfurt a. M.: S. Fischer 1966 [1948], S. 218
Zitationshilfe
„aufgießen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/aufgießen>, abgerufen am 18.08.2019.

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