aufgehoben

Grammatikpartizipiales Adjektiv
Aussprache
Worttrennungauf-ge-ho-ben
Grundformaufheben
eWDG, 1967

Bedeutung

umgangssprachlich geborgen, sicher
entsprechend der Bedeutung von aufheben (Lesart 3)
Beispiele:
sich bei jmdm., in jmds. Nähe, Obhut gut aufgehoben fühlen
dort weiß ich die Kinder gut aufgehoben
Sie sind bei mir bestens aufgehoben
Aschenbach, in tiefem Sessel behaglich aufgehoben [Th. MannTod in Venedig9,482]
Der ist besorgt und aufgehoben [SchillerGang nach dem Eisenhammer]

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Man war aufgehobener im Ensemble, auch wenn man Ärger machte, es war ein viel kontinuierlicheres Arbeiten.
Der Tagesspiegel, 29.03.2003
Ich bitte Sie mit aufgehobenen Händen - so reden Sie doch!
Hofmannsthal, Hugo von: Der Unbestechliche. In: Deutsche Literatur von Lessing bis Kafka, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1923], S. 510
Aber reduzierte Komplexität ist für sie nicht ausgeschlossene Komplexität, sondern aufgehobene Komplexität.
Schuh, Franz: Schreibkräfte, Köln: DuMont 2000, S. 60
Aber reduzierte Komplexität ist für sie nicht ausgeschlossene Komplexität, sondern aufgehobene Komplexität.
Luhmann, Niklas: Soziale Systeme, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1984, S. 9
Das Kabinett setzte auch die erst im August aufgehobene Notstandsverordnungen wieder in Kraft.
Süddeutsche Zeitung, 25.10.1994
Zitationshilfe
„aufgehoben“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/aufgehoben>, abgerufen am 27.06.2019.

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