aufflattern

GrammatikVerb · flattert auf, flatterte auf, ist aufgeflattert
Aussprache
Worttrennungauf-flat-tern
Wortzerlegungauf-flattern
eWDG, 1967

Bedeutung

emporflattern, flatternd hochfliegen
Beispiel:
Wildenten, Fledermäuse, Krähen flattern auf
durch einen Windstoß hochflattern
Beispiele:
sein Mantel, ihr Tuch, die Wäsche auf der Leine flattert auf
Eine Zeltwand flatterte auf [RennKrieg ohne Schlacht203]
gehoben, übertragen
Beispiel:
Als Jefta die Botschaft ... erhalten hatte, war in ihm eine neue, sinnlose Hoffnung aufgeflattert (= aufgeflackert) [Feuchtw.Jefta337]

Typische Verbindungen
computergeneriert

Taube Vogel erschrocken flattern plötzlich

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›aufflattern‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Später betonte Lenz, in dem Roman seien allzuviele Habichte symbolisch aufgeflattert.
Süddeutsche Zeitung, 16.03.1996
Die blauen Schatten in den Schluchten bewegen sich, flattern auf, schwinden.
Die Zeit, 30.01.1967, Nr. 05
Listenreich verspricht er das große Geld in der großen Stadt, virtuelle Möwen flattern auf, um die Reise zu begleiten.
Der Tagesspiegel, 12.06.2001
Wenn er die Tür öffnete oder schloß, flatterten Reklamezettel vom Boden auf.
Glavinic, Thomas: Die Arbeit der Nacht, München Wien: Carl Hanser Verlag 2006, S. 183
Kurz geschorene, reizende, blonde Schwedenmädchen, die in Berlin studierten, flatterten auf und hüllten sich mit Kolleginnen aus dem Zarenreich und deren Genossen in dichte Dampfwolken.
Meisel-Hess, Grete: Die Intellektuellen. In: Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1911], S. 10964
Zitationshilfe
„aufflattern“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/aufflattern>, abgerufen am 14.11.2019.

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