auffischen

GrammatikVerb
Worttrennungauf-fi-schen (computergeneriert)
Wortzerlegungauf-fischen
eWDG, 1967

Bedeutung

jmdn., etw. aus dem Wasser ziehen
a)
umgangssprachlich jmdn. retten
Beispiele:
Schiffbrüchige auffischen
von einem Rettungsboot aufgefischt werden
b)
umgangssprachlich jmdn., etw. bergen
Beispiele:
einen Leichnam auffischen
allerhand wertloses Treibgut wurde aufgefischt
c)
salopp, bildlich jmdn. finden, aufgabeln
Beispiel:
Das Mädel, das er aufgefischt hat [DöblinAlexanderpl.256]

Thesaurus

Synonymgruppe
(jemanden irgendwo) her haben  ugs., variabel · (jemanden) auffischen  ugs., fig. · ↗(jemanden) aufgabeln  ugs., fig. · ↗(jemanden) auflesen  ugs., fig. · (sich jemanden) an Land ziehen  ugs., fig. · sich jemanden angeln  ugs.
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Küstenwache fischen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›auffischen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Als er sie aufgefischt hatte, streckte er seine Hand aus.
Die Zeit, 16.02.2006, Nr. 08
Nur 36 Männer, von fast 2000, fischten die Briten lebend auf.
Der Spiegel, 18.11.1985
Dessen Kapitän wollte nicht glauben, wen er da aufgefischt hatte.
Süddeutsche Zeitung, 11.02.2002
Einstweilen fischte ich meine schwarze Seidenmantille und meinen Hut im Wasser auf.
Lehmann, Lilli: Mein Weg. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1913], S. 23054
Alexander spielt den Erzherzog, der deutsche Superfilm, der Erzherzog und die Fischerin, die hatte er gefischt, aufgefischt, abgetischt.
Koeppen, Wolfgang: Tauben im Gras. In: ders., Drei Romane, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1972 [1951], S. 10
Zitationshilfe
„auffischen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/auffischen>, abgerufen am 18.08.2019.

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