auffädeln

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungauf-fä-deln (computergeneriert)
Wortzerlegungauf-fädeln
eWDG, 1967

Bedeutung

landschaftlich, umgangssprachlich
Gegenwort zu abfädeln
Beispiele:
Perlen auffädeln (= Perlen auf einen Faden ziehen, aufreihen)
Pilze, Apfelscheiben zum Trocknen auffädeln

Typische Verbindungen
computergeneriert

Kette Perle Schnur fädeln

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›auffädeln‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Aber wenn man einmal damit angefangen hat, sein Leben so aufzufädeln, dann kann man offenbar nicht mehr damit aufhören, man wird es nicht mehr los.
Die Zeit, 26.10.2009, Nr. 43
Wer in dieser Sprache einen Brief verschicken will, fädelt verschiedenfarbige Perlen in einer bestimmten Reihenfolge auf.
Süddeutsche Zeitung, 07.11.2001
Später kann das Kind die Teile auch auffädeln, sie in einem Kästchen stapeln oder anders zusammenbauen.
Die Welt, 08.11.1999
Als der Schwarm am Heiteren Blick auftauchte, lagen die blitzenden Räder aufgefädelt wie an einer Schnur.
Neutsch, Erik: Spur der Steine, Halle: Mitteldeutscher Verl. 1964 [1964], S. 978
Man fädelt kleine Perlen auf und vereinigt sämtliche Fäden in regelmäßigen Abständen in einer großen Perle.
Runge-Schüttoff, Gerda: Etwas vom Perlkettenfädeln. In: Ins Leben hinaus, Stuttgart: Union Dt. Verl.-Ges. 1931, S. 100
Zitationshilfe
„auffädeln“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/auffädeln>, abgerufen am 14.11.2019.

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