anwackeln

GrammatikVerb (in Verbindung mit »kommen«, im Part. Prät. gebräuchl.)
Aussprache
Worttrennungan-wa-ckeln
Wortzerlegungan-1wackeln
eWDG, 1967

Bedeutung

salopp angewackelt kommenwackelnd, unsicher herankommen

Thesaurus

Synonymgruppe
(in den Bahnhof) einlaufen · ↗(sich) einfinden · ↗(sich) einstellen · ↗ankommen · ↗einlangen · ↗einlaufen (Schiff) · ↗eintreffen · ↗erscheinen · ↗kommen  ●  ↗(irgendwo) einschweben  ugs., ironisch, fig. · (sich) blicken lassen (bei)  ugs. · andackeln  ugs. · angeschoben kommen  ugs., salopp, variabel · anmarschiert kommen  ugs. · ↗anrücken  ugs. · ↗antanzen  ugs. · anwackeln  ugs. · ↗aufkreuzen  ugs. · ↗aufschlagen  ugs., fig. · im Anflug sein  ugs., fig. · im Anmarsch sein  ugs., fig. · um die Ecke kommen  ugs.
Assoziationen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Manche, sagt die Verkäuferin in der Bäckerei, kommen jeden Tag angewackelt, können sich den Weg gerade noch merken, gehen ihn mit Zähigkeit.
Die Welt, 23.10.2004
Nach einer Stunde erhebt er sich, wackelt gelenksteif und leicht gaga durch die Gegend und legt die himmelblaue Schärpe des Herrschers an.
Die Zeit, 20.03.2007, Nr. 13
Rechts wird ganz wie früher lang gefackelt, links kommt Papa Ebert angewackelt.
Tucholsky, Kurt: Das Lied vom Kompromiß. In: ders., Kurt Tucholsky, Werke - Briefe - Materialien, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1919], S. 6359
T'uang kam angewackelt, wurde auf den Schoß genommen und mit der Mißwende seines Lendenadels vertraut gemacht.
Thelen, Albert Vigoleis: Die Insel des zweiten Gesichts, Düsseldorf: Claassen 1981 [1953], S. 631
Zitationshilfe
„anwackeln“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/anwackeln>, abgerufen am 21.10.2019.

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