anlügen

GrammatikVerb · log an, hat angelogen
Worttrennungan-lü-gen (computergeneriert)
Wortzerlegungan-1lügen
eWDG, 1967

Bedeutung

jmdm. offen ins Gesicht lügen
Beispiele:
jmdn. frech, unverschämt, unverfroren anlügen
sich (gegenseitig) anlügen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Elter Ermittler Leut Mutter Wähler alle betrügen du ich lügen verraten Öffentlichkeit

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›anlügen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Er musste mich anlügen, sonst hätte er ja seinen Job nicht machen können.
Der Tagesspiegel, 25.10.2003
Als ich nach den Kindern fragte, log sie mich an.
Bild, 29.06.1999
Er hintergeht mich nicht nur, er lügt mich bewußt an.
Killian, Hans: Auf Leben und Tod, München: Wilhelm Heyne Verlag 1976, S. 276
Nur wenn ich von ihnen angelogen wurde, konnte ich wild werden.
Sudermann, Hermann: Das Bilderbuch meiner Jugend. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1922], S. 727
Nachdem sie Andi schon einmal angelogen hatte, stand sie jetzt vor der Notwendigkeit, neue Lügen zu erfinden.
Knittel, John: Via Mala, Berlin: Deutsche Buch-Gemeinschaft 1957 [1934], S. 433
Zitationshilfe
„anlügen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/anlügen>, abgerufen am 17.07.2019.

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