ankommen

GrammatikVerb · kommt an, kam an, ist angekommen
Aussprache
Worttrennungan-kom-men
Wortzerlegungan-1kommen
Wortbildung mit ›ankommen‹ als Erstglied: ↗Ankömmling
eWDG, 1967

Bedeutungen

1.
anlangen, eintreffen
Beispiele:
atemlos, völlig erschöpft ankommen
sie ist unverhofft, glücklich, pünktlich (um 6 Uhr) in Berlin, zu Hause angekommen
mit dem Schiff, Zug, Flugzeug ankommen
der Brief, das Geld, die Nachricht ist angekommen
umgangssprachlich beim Nachbarn ist ein kleiner Junge angekommen (= zur Welt gekommen)
ich habe sie ankommen (= herankommen) sehen
2.
umgangssprachlich bei jmdm. unterkommen, Stellung finden
Beispiel:
er ist in einem Betrieb, bei einer Firma (als Meister, Buchhalter) angekommen
3.
umgangssprachlich bei einem Publikum zur Wirkung kommen, Anklang finden
Beispiel:
ein Stück, eine Szene, ein Film, Feature, Witz ist (gut, nicht) angekommen
4.
salopp bei jmdm. schlecht ankommen (= von jmdm. abgewiesen werden)
Beispiele:
er ist mit seiner Klage bei ihm übel, schön angekommen
damit kommt er bei mir nicht an (= erreicht er nichts)
5.
umgangssprachlich gegen jmdn., etw. aufkommen
Beispiele:
gegen jmdn., etw. (vergeblich) anzukommen suchen
ich komme nicht dagegen [gegen meine Liebe] an [BöllHaus232]
salopp jmdm. beikommen
Beispiele:
man kann ihm nicht ankommen
es ist ihm nicht anzukommen
6.
gehoben etw. überkommt, ergreift jmdn.
Beispiele:
eine Ahnung, Angst, Lust, ein Schaudern, Ekel kam ihn an
leise Bedenken kommen uns mitunter an
Mitleid und Grauen kam ihn an [G. Hauptm.Quint1,170]
wie der Tod ihn ankam [FontaneStechlinI 5,139]
mit Dat.
Beispiel:
eine Laune kam ihm an
7.
gehoben etw. kommt jmdn. schwer, leicht an (= etw. fällt jmdm. schwer, leicht)
Beispiele:
das kommt mich bitter, übel an
der Entschluss kam mich hart an
Das kam sie sauer an [Th. MannKrull8,341]
mit Dat.
Beispiel:
das kommt mir hart, schwer an
8.
es kommt auf jmdn., etw. an (= es hängt von jmdm., etw. ab)
Beispiele:
es kommt (nur noch) auf dich an
auf den guten Willen, das Glück, Wetter, jede Minute kommt es an
es käme auf eine Probe an
auf den Euro, die Kleinigkeit soll es (mir) nicht ankommen
es kommt darauf an, ob ...
es auf etw. ankommen lassen (= etw. wagen, riskieren)
Beispiel:
ich lasse es auf einen Prozess, den Versuch ankommen
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

kommen · Kunft · Abkunft · Ankunft · Auskunft · Auskunftei · Einkünfte · Herkunft · Niederkunft · Übereinkunft · Unterkunft · Zukunft · zukünftig · Zusammenkunft · abkommen · Abkommen · Abkomme · abkömmlich · ankommen · Ankömmling · aufkommen · auskommen · Auskommen · auskömmlich · einkommen · Einkommen · entkommen · herkommen · Herkommen · herkömmlich · nachkommen · Nachkomme · Nachkommenschaft · Nachkömmling · niederkommen · übereinkommen · überkommen · überkommen · umkommen · unterkommen · verkommen · Verkommenheit · vorkommen · Vorkommnis · zukommen
kommen Vb. ‘sich einem Ort nähern, sich von einem Ort hierher begeben, einen Ort erreichen, eintreffen, erscheinen’, ahd. queman (8. Jh.), mhd. (mit Verschmelzung von u und e zu o) komen, asächs. kuman, mnd. kōmen, kāmen, kommen, mnl. cōmen, nl. komen, afries. kuma, koma, aengl. cuman, engl. to come, got. qiman, anord. koma, schwed. komma (germ. *kweman) führt mit aind. gámati ‘geht’, toch. A käm-, kam-, kum-, toch. B kä(n)m-, kam-, śem- ‘kommen’, griech. bá͞inein (βαίνειν) ‘gehen’, lat. venīre ‘kommen’, lit. gim̃ti ‘zur Welt kommen, geboren werden, entstehen’ auf eine Wurzel ie. *gu̯em- ‘gehen, kommen, zur Welt kommen, geboren werden’. Im Dt. ist der ursprüngliche Anlaut qu- (germ. kw-) im Verbaladjektiv ↗bequem (s. d.) erhalten. Kunft f. ‘das Kommen, Ankommen’ (selbständiges Substantiv bis ins 19. Jh.), ahd. kumft (8. Jh.), kunft (9. Jh.), mhd. kumft, kunft ‘Ankunft, das Kommen, Eintreffen, Zukunft, das Zukünftige’ neben mnd. kumpst, kumst, komst, mnl. comst, nl. komst sind Abstrakta mit sti-Suffix (vgl. auch mit ti-Suffix got. gaqumþs ‘Zusammenkunft, Versammlung’), wobei im Hd. -s- in -f- übergeht mit nachfolgendem Wandel von m zu n; daran anschließend die Ableitung ↗künftig (s. d.). Im frühen 19. Jh. wird das Substantiv in freier Verwendung aufgegeben, bleibt jedoch als Grundwort von Komposita erhalten. Abkunft f. ‘Abstammung, Herkunft’, älter ‘Nachkommenschaft’ (2. Hälfte 17. Jh.), ‘Ertrag’ (Anfang 17. Jh.), auch ‘Übereinkunft’ (18. Jh.). Ankunft f. ‘Herkunft, Ursprung, das Ankommen, Eintreffen’ (2. Hälfte 15. Jh.). Auskunft f. ‘Information, Mitteilung, Antwort’ (18. Jh.), ‘das Herauskommen, Ergebnis’ (17. Jh.), ‘das Ausfließen’ (15. Jh.); Auskunftei f. ‘Auskunftsbüro’ (19. Jh.). Einkünfte Plur. ‘Ertrag, Gewinn, Verdienst’ (16. Jh.); vgl. mhd. īnkumft ‘Eintreffen, Ankunft’. Herkunft f. ‘Brauch, Herkommen’ (17. Jh.), ‘Abstammung’ (16. Jh.); vgl. mnd. hērkum(p)st ‘Herkommen, Abstammung, Brauch’. Niederkunft f. ‘Zeit, Vorgang der Entbindung’ (Ende 17. Jh.). Übereinkunft f. ‘Einigung, Übereinstimmung’ (2. Hälfte 17. Jh.), ‘Vertrag, Absprache, Abmachung’ (18. Jh.). Unterkunft f. ‘Obdach, Wohnung, Quartier’ (1. Hälfte 19. Jh.). Zukunft f. ‘die noch bevorstehende, die kommende Zeit’, ahd. zuokumft ‘Herankunft, Ankunft’ (10. Jh.), mhd. zuokumft, zuokunft ‘das (Herzu)kommen, Ankunft, Verfolgung, Zukunft’, bis zu Beginn des 17. Jhs. auch im räumlichen Sinne; zukünftig Adj. ‘zeitlich bevorstehend, in der Zukunft stattfindend’, ahd. zuokumftīg ‘ankommend’ (9. Jh.), mhd. zuokünftic ‘(heran)kommend, künftig, noch zu erwarten’ (im räumlichen Sinne bis 16. Jh.). Als grammatischer Terminus zuekünftig zeit (um 1400) für mlat. (tempus) futurum; dafür (2. Hälfte 18. Jh.) Zukunft (s. ↗Futur). Zusammenkunft f. ‘Treffen, Versammlung’ (16. Jh.). abkommen Vb. ‘sich entfernen, frei-, loskommen’, ahd. abaqueman ‘vergehen’ (11. Jh.), mhd. abekomen ‘von etw. loskommen’; Abkommen n. ‘Übereinkunft, Vertrag’ (2. Hälfte 17. Jh.), zuvor ‘Abstammung, Herkunft’ (1. Hälfte 16. Jh.); Abkomme m. ‘Nachkomme’ (Mitte 18. Jh.); abkömmlich Adj. ‘entbehrlich’ (1. Hälfte 19. Jh.). ankommen Vb. ‘über einen kommen, ergreifen, eintreffen’, ahd. anaqueman (9. Jh.), mhd. anekomen ‘über einen kommen, hereinbrechen, anfangen, angreifen’; Ankömmling m. ‘neu Hinzukommender’ (17. Jh.); vgl. ahd. quemiling (um 1000), mhd. komelinc, kumelinc ‘Fremdling’. aufkommen Vb. ‘entstehen, sich bilden, sich erheben’, ahd. ūfqueman ‘heraufkommen, auftauchen, entstehen’ (8. Jh.), mhd. ūfkomen ‘in die Höhe kommen, stark werden, heranwachsen, entspringen, am Leben bleiben’. auskommen Vb. ‘zurechtkommen, reichen’, ahd. ūʒqueman ‘herauskommen’ (9. Jh.), mhd. ūʒkomen ‘herauskommen, entstehen, Gewohnheit werden, sich verbreiten’, frühnhd. ‘mit Geldmitteln reichen, sich vertragen’ (15. Jh.); Auskommen n. ‘Lebensunterhalt, Einverständnis’, frühnhd. ‘Einkommen’; auskömmlich Adj. ‘genügend, ausreichend’ (17. Jh.). einkommen Vb. ‘als Gewinn eingehen, sich mit etw. an jmdn. wenden’, ahd. inqueman ‘eindringen, eintreten’ (9. Jh.), mhd. īnkomen; Einkommen n. ‘ständige Einnahme, Gehalt’, mhd. īnkomen ‘Eintreffen, Ankunft’. entkommen Vb. ‘entgehen, -fliehen, -weichen’, mhd. entkomen. herkommen Vb. ‘hierherkommen’, frühnhd. ‘abstammen’, ahd. heraqueman ‘herkommen’ (9. Jh.), mhd. herkomen; vgl. mhd. herkomen Part.adj. ‘aus der Fremde gekommen’; Herkommen n. ‘Herkunft, Abstammung, Brauch, Sitte, Überlieferung’ (15. Jh.); herkömmlich Adj. ‘der Herkunft gemäß, gebräuchlich, überliefert’ (18. Jh.). nachkommen Vb. ‘später kommen’, ahd. nāhqueman ‘nachfolgen’ (um 1000), mhd. nāchkomen ‘nachfolgen’; Nachkomme m. ‘Verwandter in absteigender Linie’, mhd. nāchkome ‘Nachfolger, Nachkomme’; vgl. gleichbed. ahd. afterquemo (10. Jh.); Nachkommenschaft f. ‘Gesamtheit der Nachkommen’ (17. Jh.); Nachkömmling m. ‘nachgeborenes Kind, Nachzügler’, mhd. nāchkomelinc ‘Nachfolger, Nachkömmling’. niederkommen Vb. ‘gebären’ (vgl. mhd. kindes niderkomen), ahd. nidarqueman ‘herabsteigen, fallen’ (um 800), mhd. niderkomen ‘herabfallen, herunterfallen, zu Bett gehen, sich hinlegen’ (seit frühnhd. Zeit auf das Kindbett eingeengt). übereinkommen Vb. ‘sich mit jmdm. einigen’, frühnhd. ‘zusammenfallen, mit jmdm. einig, zufrieden werden’. überkommen Vb. (von Gefühlen, Empfindungen) ‘ergreifen’, älter ‘über etw. kommen, es in seine Gewalt bringen’, ahd. ubarqueman ‘überraschen, überwinden, besiegen’ (8. Jh.), mhd. überkomen ‘hinüberkommen, die Oberhand behalten, verabreden, übereinkommen, zu etw. gelangen, überfallen, bezwingen, überstehen’; überkommen Part.adj. ‘überliefert, vererbt’ (16. Jh.). umkommen Vb. ‘ums Leben kommen, sterben, verderben’, mhd. umbekomen ‘vorüber-, zu Ende gehen, sterben’; vgl. ahd. umbiqueman ‘herumgehen, umringen’ (8. Jh.). unterkommen Vb. ‘Aufnahme, Obdach, Anstellung finden’, umgangssprachlich auch ‘vorkommen’ (Anfang 17. Jh.), ahd. untarqueman (9. Jh.), mhd. underkomen ‘dazwischentreten, verhindern’. verkommen Vb. ‘den inneren Halt verlieren, verwahrlosen’, älter ‘vergehen’, mhd. verkomen ‘vorübergehen, zu Ende gehen, vergehen’; Verkommenheit f. ‘sittlicher Niedergang, Verwahrlosung’ (19. Jh.). vorkommen Vb. ‘nach vorn kommen, zum Vorschein kommen, sich ereignen, geschehen, vorhanden sein’, ahd. furiqueman ‘zuvor-, herauskommen, zutage treten’ (8. Jh.), mhd. vorkomen ‘erscheinen, offenbar werden’; Vorkommnis n. ‘Vorfall’ (19. Jh.). zukommen Vb. ‘gebühren, zustehen, passend sein’, älter auch ‘sich auf etw. zubewegen, sich nähern, Nutzen haben, mit etw. genug haben’, ahd. zuoqueman ‘herannahen, hinzukommen’ (8. Jh.), mhd. zuokomen ‘eintreffen, erscheinen’.

Thesaurus

Synonymgruppe
(in den Bahnhof) einlaufen · ↗(sich) einfinden · ↗(sich) einstellen · ankommen · ↗einlangen · ↗einlaufen (Schiff) · ↗eintreffen · ↗erscheinen · kommen  ●  ↗(irgendwo) einschweben  ugs., ironisch, fig. · (sich) blicken lassen (bei)  ugs. · andackeln  ugs. · angeschoben kommen  ugs., salopp, variabel · anmarschiert kommen  ugs. · ↗anrücken  ugs. · ↗antanzen  ugs. · ↗anwackeln  ugs. · ↗aufkreuzen  ugs. · ↗aufschlagen  ugs., fig. · im Anflug sein  ugs., fig. · im Anmarsch sein  ugs., fig. · um die Ecke kommen  ugs.
Assoziationen
  • eintrudeln · hereingeflattert kommen (Briefe) · nach und nach kommen  ●  angekleckert kommen (Gäste)  ugs., negativ · kleckerweise kommen  ugs., negativ
  • angefahren kommen · angelaufen kommen · ↗daherkommen · ↗vorbeikommen  ●  (irgendwoher) (+ Partizip Perfekt) kommen  veraltend · des Weges komm(e)n  geh., veraltend · um die Ecke kommen  ugs.
  • ankommen · ↗eingehen (Sendung, Geldüberweisung) · ↗einlangen · zugestellt werden  ●  (seinen) Bestimmungsort erreichen  Amtsdeutsch · ↗(noch nicht / schon) da sein  ugs. · kommen  ugs.
  • (hin)kommen bis · ↗erreichen · gelangen bis (zu) · vordringen bis
  • (jemanden) erreichen (Information) · ankommen bei (jemandem) · durchdringen (bis) zu
  • (einem Anlass) fernbleiben · (sich) einen schönen Tag machen · (unentschuldigt) abwesend sein · ↗(unentschuldigt) fehlen · ausfallen lassen · nicht erscheinen · nicht hingehen · ↗sausen lassen · ↗sausenlassen · ↗wegbleiben  ●  durch Abwesenheit glänzen  ironisch · ↗(sich) drücken  ugs. · (sich) nen Bunten machen  ugs. · ↗blaumachen  ugs. · krank feiern  ugs. · nicht kommen  ugs. · ↗schwänzen  ugs.
  • (einfach) auf einmal da sein · ↗einfallen · ↗hereinplatzen · ↗hineinplatzen · plötzlich auftauchen · unangemeldet auftauchen · unangemeldet erscheinen · unversehens auftauchen · überraschend auf der Bildfläche erscheinen · überraschend erscheinen · ↗überrumpeln  ●  auf einmal auf der Matte stehen  ugs. · auf einmal vor der Tür stehen  ugs. · hereingeschneit kommen  ugs. · ↗hereinschneien  ugs. · ↗hineinschneien  ugs. · ins Haus geschneit kommen  ugs. · ↗reinschneien  ugs. · ↗überfallen  ugs., fig.
  • (bei jemandem) erscheinen · (bei jemandem) vor der Tür stehen  ●  (bei jemandem) auf der Matte stehen  ugs. · ↗antanzen  ugs.
Synonymgruppe
(in etwas) Einzug halten · ↗(sich) einfinden · ↗(sich) nähern · ankommen · dazu kommen · dazu stoßen · ↗eintreffen · ↗erreichen · ↗erscheinen · ↗herkommen · ↗hinzustoßen · kommen · ↗nahen  ●  (sich) blicken lassen  ugs. · ↗antraben  ugs., salopp · auf der Bildfläche erscheinen  ugs.
Unterbegriffe
  • unangemeldet erscheinen  ●  ↗hereinplatzen  ugs. · mit der Tür ins Haus fallen  ugs.
Synonymgruppe
Akt des Geborenwerdens · auf die Welt kommen · das Leben geschenkt bekommen · das Licht der Welt erblicken · geboren werden · zur Welt kommen  ●  ankommen  ugs.
Assoziationen
  • (ein) Glückskind (sein) · (ein) Sonntagskind (sein) · unter einem glücklichen Stern geboren (sein)
  • (das) Talent zu (etwas) haben · (der) geborene (...) (sein) · ↗(ein) geborener (...) sein · (eine) angeborene Begabung haben (für) · (jemandem) gegeben sein · (jemandem) in den Adern liegen · zum (...) geboren  ●  (ein) Naturtalent (sein)  Hauptform · (jemandem) in die Wiege gelegt worden sein  fig. · (ein) (glückliches) Händchen haben (für)  ugs. · (etwas) im Blut haben  ugs., fig.
Synonymgruppe
(sich) klar ausdrücken · (sich) verständlich machen · ankommen · zu verstehen sein
Synonymgruppe
(auf jemanden irgendwie) wirken · (irgendwie) ankommen (bei jemandem) · (irgendwie) aufgenommen werden · ↗(irgendwie) rüberkommen
Assoziationen
  • (es gibt) (viel) Beifall für · (gut) angenommen werden · (jemandem) angenehm (sein) · ↗(jemandem) behagen · ↗(jemandem) gefallen · ↗(jemandem) passen · (jemandem) sympathisch sein · Anklang finden (bei) · Gefallen finden (an) · Zuspruch erfahren · Zuspruch finden · akzeptiert werden · auf Gegenliebe stoßen · auf Resonanz stoßen (bei) · auf Sympathie stoßen · auf Zustimmung treffen · begrüßt werden · freundlich aufgenommen werden · nach jemandes Geschmack sein · positiv aufgenommen werden · ↗zusagen  ●  auf fruchtbaren Boden fallen (Vorschlag, Idee)  fig. · ↗(jemandem) konvenieren  geh. · gut ankommen (bei)  ugs.
  • (sich) als Flop herausstellen · ↗durchfallen (bei) · ein Flop sein · ↗floppen · nicht akzeptiert werden · nicht ankommen (bei)
  • (jemandem) gefällt etwas nicht (an) · (jemandem) nicht gefallen · (jemandem) nicht passen · (jemandem) nicht recht sein · ↗(jemandem) widerstreben · ↗(jemanden) stören · gegen den Strich gehen · ↗missfallen  ●  (ein) Problem haben (mit)  ugs. · (jemandem) nicht schmecken  ugs., fig. · (jemandem) quer durch den Hals gehen  ugs., selten, fig. · Probleme haben (mit)  ugs. · etwas haben gegen  ugs. · nichts übrig haben für  ugs. · sauer aufstoßen  ugs.
  • stoßen auf · treffen auf  ●  ↗erfahren  geh. · ↗zuteil werden  geh.
Synonymgruppe
bemerken · ↗erkennen · ↗merken · ↗realisieren · ↗registrieren · ↗wahrnehmen · zur Kenntnis nehmen  ●  ankommen (bei)  ugs., fig. · gewahr werden  geh. · ↗mitbekommen  ugs. · ↗perzipieren  geh.
Oberbegriffe
Unterbegriffe
Assoziationen
  • (die) Augen nicht länger verschließen können (vor) · (die) Augen nicht länger vor der Tatsache verschließen können (dass) · nicht umhinkommen, sich einzugestehen (dass) · zu der Feststellung gelangen (müssen) · zur Kenntnis nehmen müssen  ●  ↗konstatieren (müssen)  geh.
  • (jemandem) aufgehen · ↗erkennen · ↗verstehen  ●  (bei jemandem) fällt der Groschen  fig. · ↗(jemandem) klar werden  Hauptform · Klick machen (bei jemandem)  fig. · (einer Sache) inne werden  geh., veraltet, literarisch
  • (etwas) bemerken · ↗(jemandem) auffallen · (jemanden) aufhorchen lassen · (jemanden) stutzen lassen · aufmerksam werden (auf) · hellhörig werden · stutzig werden
Synonymgruppe
ankommen · ↗eingehen (Sendung, Geldüberweisung) · ↗einlangen · zugestellt werden  ●  (seinen) Bestimmungsort erreichen  Amtsdeutsch · ↗(noch nicht / schon) da sein  ugs. · kommen  ugs.
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Botschaft Linie Publikum Uhr Wähler Zug allein da dabei darauf dort drauf endlich entscheidend es gut hier jetzt kommen letztlich mehr nicht nie nun nur offenbar schließlich vielmehr wir wirklich

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›ankommen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Es komme nun darauf an, in Genf zügig zu verhandeln, um ein Abkommen unter Dach und Fach zu bringen.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1987]
Auf ihn kam es überhaupt mehr an als auf die Durchführung.
Heuß, Alfred: Hellas. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1962], S. 3477
Es kommt auf die Belastung des Betriebes als solchen an.
Berliner Tageblatt (Morgen-Ausgabe), 07.03.1920
Ihnen käme es bloß darauf an, sich unauffällig in großer Zahl zu versammeln.
Stucken, Eduard: Die weißen Götter, Stuttgart: Stuttgarter Hausbücherei [1960] [1919], S. 353
Dann kommt es aber schon mehr auf das Bewußtsein an als auf das Sein.
Mauthner, Fritz: Wörterbuch der Philosophie. In: Bertram, Mathias (Hg.) Geschichte der Philosophie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1910], S. 27204
Zitationshilfe
„ankommen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/ankommen>, abgerufen am 15.10.2019.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
ankokeln
ankohlen
anködern
Ankochstufe
ankochen
Ankömmling
ankönnen
ankoppeln
ankören
ankörnen