angedeihen

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungan-ge-dei-hen (computergeneriert)
Wortzerlegungan-1gedeihen
eWDG, 1967

Bedeutung

gehoben jmdm. etw. angedeihen lassen (= jmdm. etw. zuteilwerden lassen)
Beispiele:
jmdm. seine Hilfe, Pflege, Fürsorge, seinen Schutz angedeihen lassen
jmdm. eine gute Ausbildung angedeihen lassen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Ausbildung Behandlung Erziehung Förderung Fürsorge Gleiche Hilfe Pflege Schutz Sorgfalt Unterstützung gedeihen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›angedeihen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Immerhin war der Verlag so konsequent, ihm eine angemessen schlechte Übersetzung angedeihen zu lassen.
Der Tagesspiegel, 26.07.2004
Also wollte er der Regierung »alle Hilfe und Erfahrung« angedeihen lassen.
Die Zeit, 01.11.2010, Nr. 44
Er bat den Geistlichen, sich sofort zu ihnen zu begeben, um ihnen seine Hilfe angedeihen zu lassen.
o. A.: Zweiundvierzigster Tag. Donnerstag, den 24. Januar 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 21043
Selbst im Feindesland ließ man ihnen Pflege und Hilfe angedeihen.
Werfel, Franz: Die Vierzig Tage des Musa Dagh I, Stockholm: Bermann - Fischer 1947 [1933], S. 102
Er bedürfe also einer Unterstützung von anderer Seite, und wir wollten ihm diese, soweit möglich, angedeihen lassen.
Bebel, August: Aus meinem Leben. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1910], S. 8041
Zitationshilfe
„angedeihen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/angedeihen>, abgerufen am 17.10.2019.

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