anfällig

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennungan-fäl-lig (computergeneriert)
Wortzerlegunganfallen-ig
Wortbildung mit ›anfällig‹ als Erstglied: ↗Anfälligkeit  ·  mit ›anfällig‹ als Grundform: ↗-anfällig
eWDG, 1967

Bedeutung

zu Krankheiten neigend, ohne Widerstandskraft
Beispiel:
das Kind ist sehr anfällig

Thesaurus

Synonymgruppe
anfällig · ↗empfänglich · ↗prädisponiert · ↗vulnerabel
Antonyme
  • anfällig
Synonymgruppe
anfällig · ↗instabil · ↗labil · ↗launenhaft · ↗launisch · nicht stabil · ↗ruhelos · ↗unbeständig · unkonstant · ↗unsicher · ↗unstet · ↗wandelbar · ↗wechselhaft  ●  durch den Wind (sein)  ugs.
Assoziationen
  • Auf und Ab der Gefühle · Wechselbad der Gefühle · emotionale Achterbahn(fahrt) (journal.)  ●  Achterbahn(fahrt) der Gefühle  fig.
  • angespannt · aufgeregt · ↗nervös · überreizt
Synonymgruppe
anfällig · kränkelnd · ↗kränklich · ↗labil · ↗schwächlich
Assoziationen
  • angeschlagen · nicht standfest · ↗taumelig · wackelig auf den Beinen · wacklig auf den Beinen  ●  angezählt  ugs.
Antonyme
  • anfällig

Typische Verbindungen
computergeneriert

Abwehr Bankensystem Bevölkerungsgruppe Computersystem Defensive Elektronik Finanzsystem Gelenk Hintermannschaft Immunsystem Monokultur Schwellenland besonders bestechlich daher erweisen fragil hinten höchst instabil labil ohnehin sehr ungenau verwundbar wenig weniger Ökosystem äußerst überaus

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›anfällig‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Frauen, das beweist die Statistik, sind besonders anfällig für Märchen.
Süddeutsche Zeitung, 19.11.2004
Sie ist abhängig von ausstehenden institutionellen Reformen; und sie ist anfällig für externe Veränderungen.
Der Tagesspiegel, 15.06.2001
Für neurotische Entwicklungen besonders anfällige Systeme sind ohne spezifische Reize genau so bedeutungslos wie spezifische Reize ohne ihnen adäquate Systeme.
Werner, Reiner: Das verhaltensgestörte Kind, Berlin: Dt. Verl. d. Wiss. 1973 [1967], S. 107
Für beide totalitären Formen aber sind die gleichen Typen anfällig.
Adorno, Theodor W.: Was bedeutet: Aufarbeitung der Vergangenheit. In: Kadelbach, Gerd (Hg.) Erziehung zur Mündigkeit, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1973 [1959], S. 14
Ein Kind, das liebevoll vorbereitet wird, wird weniger anfällig für Eifersucht sein.
Wölfl, Norbert: Die wiedergefundene Zärtlichkeit, Genf u. a.: Ariston 1995 [1983], S. 216
Zitationshilfe
„anfällig“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/anfällig>, abgerufen am 14.10.2019.

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