andersgläubig

GrammatikAdjektiv
Worttrennungan-ders-gläu-big
Wortzerlegungandersgläubig
Wortbildung mit ›andersgläubig‹ als Erstglied: ↗Andersgläubigkeit  ·  mit ›andersgläubig‹ als Grundform: ↗Andersgläubige
eWDG, 1967

Bedeutung

Beispiel:
das leidenschaftliche Eifern gegen Andersgläubige [Rosegger5,36]

Typische Verbindungen
computergeneriert

Christ Schüler Untertan

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›andersgläubig‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Mitten in einer Stadt schlachten sie einen andersgläubigen Mann, und niemand widersetzt sich.
Süddeutsche Zeitung, 07.01.2000
Darunter versteht das islamische Staatsrecht das vertraglich festgelegte friedliche Zusammenleben mit andersgläubigen Ländern.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1972]
Ich darf kurz zitieren über seine Einstellung zu andersgläubigen Beamten.
o. A.: Einhunderteinundsechzigster Tag. Samstag, 22. Juni 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 11361
Seine Vorschriften versuchen, durch die Festlegung des andersgläubigen Partners das Problem einseitig zu entscheiden.
Dombois, H.: Mischehe. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1960], S. 11937
In diesen Vereinen herrschte daher auch damals gegen Andersgläubige volle Toleranz.
Bebel, August: Aus meinem Leben. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1910], S. 22060
Zitationshilfe
„andersgläubig“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/andersgläubig>, abgerufen am 15.09.2019.

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