amoralisch

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennungamo-ra-lisch (computergeneriert)
HerkunftGriechisch + Latein
Wortzerlegunga-moralisch
eWDG, 1967

Bedeutung

ohne sittliche Bindungen
Beispiel:
eine amoralische Handlungsweise

Thesaurus

Synonymgruppe
anrüchig · ↗fragwürdig · ↗sittenlos · ↗unethisch · ↗unmoralisch · ↗unsittlich · ↗verwerflich  ●  ↗sündhaft  religiös · amoralisch  geh. · ↗skrupellos  geh.
Oberbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Anstalt Haltung Verhalten Zynismus unmoralisch völlig zutiefst zynisch

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›amoralisch‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Es ist amoralisch, was ich mache, das gebe ich zu.
Die Zeit, 28.04.2009, Nr. 14
So verlumpt, so amoralisch, so verkommen ist ein Teil dieser Nation.
Tucholsky, Kurt: Prozeß Harden. In: ders., Kurt Tucholsky, Werke - Briefe - Materialien, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1922], S. 27716
Die Naturkraft ist weder gut noch böse, sie ist amoralisch.
Lippmann, Friedrich u. a.: Mozart. In: Blume, Friedrich (Hg.), Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1961], S. 35821
Ihm selber erscheint sein bös-klarer Blick nicht als persönlicher Defekt oder als privat zu verantwortende amoralische Marotte.
Sloterdijk, Peter: Kritik der zynischen Vernunft Bd. 1, Frankfurt: Suhrkamp 1983, S. 29
Instinkt ist nicht mit Gewissen zu verwechseln, er ist amoralisch.
Reznicek, Paula von: Auferstehung der Dame. In: Zillig, Werner (Hg.) Gutes Benehmen, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1928], S. 15579
Zitationshilfe
„amoralisch“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/amoralisch>, abgerufen am 20.04.2019.

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