abstemmen

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungab-stem-men (computergeneriert)
Wortzerlegungab-stemmen
eWDG, 1967

Bedeutungen

1.
etw. mit Stemmeisen und Hammer abschlagen
Beispiele:
ein Stück vom Balken abstemmen
Mauervorsprünge, den Stuck abstemmen
2.
etw. Schweres von sich weghalten
Beispiel:
Faludi ... stemmte ihn [den Kopf des Schlafenden] von sich ab [SeghersGefährten1,123]
sich abstemmensich durch Kraftanwendung von etw. weghalten
Beispiel:
sich vom Erdboden, von der Ufermauer abstemmen

Typische Verbindungen
computergeneriert

stemmen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›abstemmen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ich schlug auf den Tisch auf und stemmte mich leicht ab.
Lenz, Siegfried: Deutschstunde, Hamburg: Hoffmann u. Campe 1997 [1968], S. 56
Um den Aufprall abzufedern, stemmt sie sich mit aller Kraft vom Sitz ab.
Bild, 23.07.2002
An einer Stelle ist die Betondeckschicht bereits abgestemmt, die verrostete Strebe liegt offen.
Die Zeit, 21.10.2013, Nr. 42
Ich stemme mich zwischen Baumstamm und Mauer ab und gelange nach unten.
Dückers, Tanja: Spielzone, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 2002 [1999], S. 24
Gegen die eigenen Zweifel macht er sich durch Betätigung seiner Muskeln bemerkbar unter dem Weltall und stemmt sich ab von der milliardenfach bewohnten Erde.
Kronauer, Brigitte: Die Frau in den Kissen, Stuttgart: Klett-Cotta 1990, S. 122
Zitationshilfe
„abstemmen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/abstemmen>, abgerufen am 16.10.2019.

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