absichern

GrammatikVerb
Worttrennungab-si-chern (computergeneriert)
Wortzerlegungab-sichern
Wortbildung mit ›absichern‹ als Erstglied: ↗Absicherer · ↗Absicherung
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
a)
(eine Gefahrenstelle o. Ä.) gegen mögliche Unfälle sichern
b)
jmdn., etw. gegen mögliche Gefahren sichern
2.
untermauern
3.
sich bei etw. durch entsprechende Vorkehrungen gegen etw. schützen

Thesaurus

Synonymgruppe
absichern · ↗absperren · sichern
Synonymgruppe
(sich) (in alle Richtungen) absichern · auf Nummer sicher gehen · kein Risiko eingehen · nichts dem Zufall überlassen · nichts riskieren  ●  hedgen  fachspr.
Assoziationen
  • abenteuerlich · ↗gewagt · ↗kühn · ↗riskant · ↗verwegen
  • Lieber einmal zu viel als einmal zu wenig.  ●  Doppelt (genäht) hält besser.  variabel, Spruch · Man kann nicht vorsichtig genug sein.  floskelhaft · Sicher ist sicher.  Spruch · Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.  Spruch · Vier Augen sehen mehr als zwei.  Spruch
  • Vorbeugen ist besser als Heilen.  sprichwörtlich · Vorsicht ist besser als Nachsicht.  sprichwörtlich · Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste.  sprichwörtlich

Typische Verbindungen
computergeneriert

Bankbürgschaft Bürgschaft Darlehen Derivat Garantie Grundbuch Hermes-Bürgschaft Krankengeld Kredit Kursverlust Landesbürgschaft Landesliste Portfolio Preisschwankungen Risiko Termingeschäft Terminkontrakt Terminmarkt Unfallstelle Wechselkursrisiko Wechselkursschwankungen Währungsrisiko Währungsschwankungen Zahnersatz finanziell hinten langfristig rechtlich sichern vertraglich

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›absichern‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

So abgesichert lässt es sich in der Politik gut schwatzen.
Bild, 12.08.2003
Zunächst sicherte ein Unternehmen die vorhandenen elektronischen Anlagen ab, damit diese bei den folgenden Arbeiten nicht beschädigt werden.
Die Welt, 04.01.2000
Alles schien abgesichert, die Banken standen mit dem nötigen Geld bereit.
Der Tagesspiegel, 05.08.1998
Es wurde in jeder Weise unterlassen, die Arbeit im Schülerladen abzusichern.
o. A.[Autorenkollektiv am Psychologischen Institut der Freien Universität Berlin]: Sozialistische Projektarbeit im Berliner Schülerladen Rote Freiheit. Frankfurt: Fischer Bücherei 1971, S. 456
Damit wäre die so vollzogene Wahl gegen jeden späteren Einspruch abgesichert.
o. A.: Die mittelalterliche Kirche. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1966], S. 21073
Zitationshilfe
„absichern“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/absichern>, abgerufen am 13.11.2019.

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