ablocken

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungab-lo-cken (computergeneriert)
Wortzerlegungab-locken2
eWDG, 1967

Bedeutung

jmdm. etw. entlocken, herauslocken
Beispiele:
jmdm. ein Geheimnis ablocken
jmdm. ein Lächeln, einen Ausruf, ein Kopfnicken ablocken
jmdm. Geld ablocken (= abschmeicheln)
Kartenspiel jmdm. die Trümpfe ablocken (= abnehmen)

Typische Verbindungen
computergeneriert

locken

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›ablocken‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Indem ich dieses kleine Erlebnis hinschreibe, befürchte ich fast, atheistischen Lesern ein Schmunzeln abzulocken.
Katz, Richard: Übern Gartenhag, München u. Zürich: Droemersche Verlagsanstalt Th. Knaur Nachf. 1965, S. 188
Die mazedonischen Trachten locken jedoch in Farbe und Stickereien auch dem verwöhntesten Geschmack uneingeschränkte Bewunderung ab.
Vossische Zeitung (Morgen-Ausgabe), 07.03.1923
Gleichzeitig gab die Bahn bekannt, mit 50-Euro-Tickets für ausgewählte innerdeutsche Städteverbindungen den Billigfliegern Kunden ablocken zu wollen.
Die Welt, 30.09.2003
Hier muß das Plakat dem Flüchtigen einen Augenblick abzulocken wissen.
Reklame-Praxis, 1926, Nr. 7, Bd. 2
Die Berliner Hochschulen öffnen ihre Türen und locken mit interessanten Angeboten zur "Sommer-Uni" ab heute bis 7. September .
Bild, 30.08.2004
Zitationshilfe
„ablocken“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/ablocken>, abgerufen am 20.09.2019.

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