Zwistigkeit, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Zwistigkeit · Nominativ Plural: Zwistigkeiten
Aussprache
WorttrennungZwis-tig-keit
WortzerlegungZwist-igkeit
Wortbildung mit ›Zwistigkeit‹ als Letztglied: ↗Ehezwistigkeit · ↗Familienzwistigkeit · ↗Glaubenszwistigkeit
eWDG, 1977

Bedeutung

Zänkerei, Streitigkeit
Beispiele:
Zank und Zwistigkeiten wirkten hemmend in der Zusammenarbeit
alle Zwistigkeiten vergessen

Thesaurus

Synonymgruppe
Auseinandersetzung · ↗Clinch · ↗Geplänkel · ↗Gerangel · ↗Hakelei · ↗Rangelei · ↗Scharmützel · ↗Streiterei · ↗Streitigkeit · ↗Unfrieden · ↗Zank · ↗Zerwürfnis · Zwist · Zwistigkeit  ●  ↗Streit  Hauptform · Differenzen  geh. · ↗Hader  geh. · ↗Hickhack  ugs. · ↗Klinsch  ugs., regional · ↗Knatsch  ugs. · ↗Krach  ugs. · Querelen  geh. · ↗Stunk  ugs. · ↗Wickel  ugs., österr. · ↗Zankerei  ugs. · ↗Zoff  ugs.
Oberbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Anlaß Auslöser Beilegung Feindschaft Lager ausbrechen ausgetragen ausräumen austragen beenden begraben beilegen ehelich ethnisch familiär heftig hineinziehen ideologisch innenpolitisch inner intern konfessionell national persönlich religiös schlichten ständig

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Zwistigkeit‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das gemeinsam vergossene Blut überwand die vorübergehenden Zwistigkeiten von gestern.
konkret, 1997
Nach knapp zwei Jahren ehelicher Zwistigkeiten reden die beiden nur noch von Trennung.
Die Zeit, 10.07.1987, Nr. 29
In inneren Zwistigkeiten erschöpfte sich die Macht des fränkischen Adels.
Nitschke, August: Frühe christliche Reiche. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1963], S. 7159
Indessen scheint er doch daselbst freiwillig geschieden zu sein, von Zwistigkeiten hat man wenigstens nichts gehört.
Richter, Alfred: Aus Leipzigs musikalischer Glanzzeit, Erinnerungen eines Musikers. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1913], S. 43871
Durch die zu lästig gewordenen ehelichen Zwistigkeiten fühlte sich der verärgerte Beamte einige Jahre darauf genötigt, in eine Trennung von dem Pflegekind einzuwilligen.
Lichtenstein, Alfred: Die Jungfrau. In: Deutsche Literatur von Lessing bis Kafka, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1919], S. 34289
Zitationshilfe
„Zwistigkeit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Zwistigkeit>, abgerufen am 22.04.2019.

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