Zwiespältigkeit, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Zwiespältigkeit · Nominativ Plural: Zwiespältigkeiten · wird selten im Plural verwendet
Aussprache
WorttrennungZwie-späl-tig-keit
Wortzerlegungzwiespältig-keit
eWDG, 1977

Bedeutung

Beispiele:
die Zwiespältigkeit seines Wesens
Heine hat ... alle Halbheit und Zwiespältigkeit des bürgerlichen Liberalismus mit glühenden Eisen gebrannt [MehringDt. Geschichte163]

Thesaurus

Synonymgruppe
Ambivalenz · ↗Unentschiedenheit · Zwiespältigkeit

Typische Verbindungen
computergeneriert

Denken Existenz Gefühl Gute Persönlichkeit Seele Verhalten Widerspruch gewiss inner kennzeichnen moralisch widerspiegeln überwinden

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Zwiespältigkeit‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Mussten Sie in sich die Zwiespältigkeit auflösen, um sie zu sein?
Die Zeit, 23.07.2012, Nr. 15
Aus dieser Situation erklärt sich eine gewisse Zwiespältigkeit seiner Musik.
Hübner, Herbert: David. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1954], S. 19897
Noch weniger kann er die Zwiespältigkeit des Empfindens einer solchen Frau ermessen.
Meisel-Hess, Grete: Die sexuelle Krise. In: Lehmstedt, Mark (Hg.) Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1909], S. 8652
Das hat seinen unverwechselbaren Zauber, aber auch seine schillernde Zwiespältigkeit.
Süddeutsche Zeitung, 08.11.2004
Es wird bestimmt durch die Spannung zwischen kaiserlicher Politik und lutherischem Glauben; so erklären sich konfessionelle Zwiespältigkeit und Toleranz bei einem lutherischen Rat.
Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1936, S. 626
Zitationshilfe
„Zwiespältigkeit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Zwiespältigkeit>, abgerufen am 21.10.2019.

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