Zweikampf, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungZwei-kampf
WortzerlegungzweiKampf
Wortbildung mit ›Zweikampf‹ als Erstglied: ↗Zweikampfverhalten
eWDG, 1977

Bedeutungen

1.
Kampf zwischen zwei Menschen, Duell
Beispiele:
jmdn. zum Zweikampf (heraus)fordern
einen Zweikampf ausfechten
jmdn. im Zweikampf erschießen
Für ihn als modernen Menschen sei der Zweikampf ein einfacher Unfug und tief unter seiner Würde [H. Mann2,183]
2.
Sport Wettkampf zwischen zwei Sportlern, Mannschaften
Beispiele:
ein interessanter sportlicher Zweikampf
das Rennen entwickelte sich zu einem Zweikampf zwischen A und B
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Zweikampf m. ‘Kampf zwischen Zweien’ (Personen, Parteien), Übersetzung (17. Jh.) von lat. duellum in der irrigen Annahme, das Wort stehe in Verbindung mit lat. duo ‘zwei’. Lat. duellum ist vielmehr die ältere Nebenform von lat. bellum ‘Krieg’ (s. ↗Duell).

Thesaurus

Synonymgruppe
Duell · ↗Waffengang · Zweikampf
Unterbegriffe
  • Gerichtskampf · gerichtlicher Zweikampf
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Aggressivität Fehlpass Foul Gegenspieler Kg Kilo Kilogramm Mittelfeld Reißen Stoßen Strafraum aufreiben erbittert fair gewinnen gewonnen harmlos hart knallhart olympisch packend rassig ritterlich scheuen spannend umknicken verbissen verdrehen verloren zuziehen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Zweikampf‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Da spürte man bei jedem Spieler den Willen, Zweikämpfe zu gewinnen.
Bild, 18.08.2003
Ich habe mich unendlich auf die Zweikämpfe gefreut mit diesen Stars.
Der Tagesspiegel, 02.12.2000
Es begann die Unterhaltung und der Zweikampf im körperlichen Spiel.
Wahl, Friedrich A.: Hygiene und Körperschulung der Frau, Stuttgart: Thieme 1950, S. 24
Es haben in der letzten Zeit mehrfach Zweikämpfe mit tödlichem Ausgange stattgefunden.
Friedländer, Hugo: Der Zweikampf zwischen Landrat v. Bennigsen und Domänenpächter Falkenhagen. In: ders., Interessante Kriminal-Prozesse, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1911], S. 22354
Schon heidnisch ist das später gerichtlich nicht mehr gebrauchte Los und der Zweikampf zwischen waffenfähigen Freien.
Fischer, Hermann: Grundzüge der Deutschen Altertumskunde, Leipzig: Quelle & Meyer 1917 [1908], S. 66
Zitationshilfe
„Zweikampf“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Zweikampf>, abgerufen am 17.06.2019.

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