Zweideutigkeit, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungZwei-deu-tig-keit (computergeneriert)
Wortzerlegungzweideutig-keit
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
das Zweideutigsein; zweideutiger Charakter
2.
zweideutige Äußerung

Thesaurus

Synonymgruppe
Ambiguität · ↗Doppeldeutigkeit · ↗Homonymie · Janusköpfigkeit · ↗Mehrdeutigkeit · ↗Vieldeutigkeit · Zweideutigkeit  ●  ↗Amphibolie  geh.
Synonymgruppe
Anstößigkeit · ↗Anzüglichkeit · ↗Frivolität · ↗Obszönität · ↗Pikanterie · ↗Schamlosigkeit · ↗Schlüpfrigkeit · Zweideutigkeit · sexuelle Anspielung
Assoziationen
  • verfänglicher Witz  ●  ↗Zote  Hauptform · schlüpfriger Witz  variabel · schmutziger Witz  ugs. · versauter Witz  derb
Linguistik/Sprache
Synonymgruppe
(versteckter) Hinweis · ↗Andeutung · ↗Anspielung · ↗Anzüglichkeit · ↗Fingerzeig · Zweideutigkeit · ↗Zwischenton  ●  ↗Allusion  geh., lat. · ↗Innuendo  geh., bildungssprachlich · ↗Wink  ugs.
Oberbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Ambivalenz Andeutung Anspielung Eindeutigkeit Gerede Kompromiß Meister Mißverständnis Neugier Tendenz Unklarheit Widerspruch Zufall abgründig anhaften atomar ausräumen beseitigen bewußt eindeutig erotisch gewiss gewollt moralisch nuklear schillernd sexuell strategisch vermeiden zulassen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Zweideutigkeit‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Diese Äußerung steht in der Tradition der Politik "absichtlicher Zweideutigkeit".
Der Tagesspiegel, 19.09.2001
Es wäre im Interesse Frankreichs, gegenüber den ausländischen Partnern nicht in einer gewissen Zweideutigkeit zu bleiben.
Süddeutsche Zeitung, 30.05.1997
Meist sind sie durch die Zweideutigkeit unkenntlich gemacht, aber doch bekannt.
Heidegger, Martin: Sein und Zeit, Tübingen: Niemeyer 1986 [1927], S. 374
Dabei bezeichnete er seine Politik zwar als zweiseitig, verteidigte sie jedoch gegen den Vorwurf der Zweideutigkeit.
Gatzke, Hans W.: Europa und der Völkerbund. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1960], S. 14937
Auf diese Weise erklärt sich die Zweideutigkeit des Begriffes Instinkt.
Gehlen, Arnold: Urmensch und Spätkultur, Bonn: Athenäum 1956, S. 139
Zitationshilfe
„Zweideutigkeit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Zweideutigkeit>, abgerufen am 18.07.2019.

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