Zuwiderhandlung, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Zuwiderhandlung · Nominativ Plural: Zuwiderhandlungen
Aussprache
WorttrennungZu-wi-der-hand-lung
Wortzerlegungzuwiderhandeln-ung
eWDG, 1977

Bedeutung

Handlung, die gegen ein Verbot, eine Anordnung gerichtet ist
Beispiele:
gehoben Zuwiderhandlungen gegen diese Bestimmungen werden geahndet
es wurde Strafe angedroht im Falle der Zuwiderhandlung

Thesaurus

Synonymgruppe
Nichteinhaltung · ↗Ordnungswidrigkeit · ↗Verletzung · ↗Verstoß · Zuwiderhandlung · ↗Überschreitung · ↗Übertretung  ●  unerlaubte Handlung  juristisch
Oberbegriffe
Assoziationen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Zuwiderhandlungen sind, wie es nahezu einhellig heißt, bislang nicht bekannt geworden.
Süddeutsche Zeitung, 20.04.2000
Für jeden Fall der Zuwiderhandlung solle ich 10.000 Mark zahlen.
konkret, 1980
Zuwiderhandlungen galten als R., die mit Zuchthausstrafen zu ahnden waren.
o. A.: Enzyklopädie des Nationalsozialismus - R. In: Enzyklopädie des Nationalsozialismus, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1997], S. 28059
Das Gesetz sieht für vorsätzliche Zuwiderhandlungen gegen die Bestimmungen des Mutterschutzgesetzes Geldstrafen oder Gefängnis vor.
Oheim, Gertrud: Das praktische Haushaltsbuch, Gütersloh: Bertelsmann 1967 [1954], S. 453
Zurücksetzungen in der Anteilnahme an den Ämtern werden von Parteien schwerer empfunden als Zuwiderhandlungen gegen ihre sachlichen Ziele.
Weber, Max: Politik als Beruf. In: Weber, Marianne (Hg.) Gesammelte Politische Schriften, München: Drei Masken Verl. 1921 [1919], S. 405
Zitationshilfe
„Zuwiderhandlung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Zuwiderhandlung>, abgerufen am 20.08.2019.

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