Zusammenbruch, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Zusammenbruch(e)s · Nominativ Plural: Zusammenbrüche
Aussprache
WorttrennungZu-sam-men-bruch (computergeneriert)
Grundformzusammenbrechen
Wortbildung mit ›Zusammenbruch‹ als Letztglied: ↗Firmenzusammenbruch · ↗Kreislaufzusammenbruch · ↗Nervenzusammenbruch · ↗Unternehmenszusammenbruch
eWDG, 1977

Bedeutungen

1.
durch äußere, innere Einwirkungen bewirktes plötzliches Ende, Aufhören der Existenz, Ruin
Beispiele:
der wirtschaftliche, militärische Zusammenbruch eines Landes
der Zusammenbruch des Faschismus
Wirtschaft Bankrott
Beispiel:
der Zusammenbruch der Bank, Firma war nicht aufzuhalten, unvermeidlich
2.
schwere, gesundheitliche Schädigung
Beispiele:
einen Zusammenbruch erleiden
die vielen Aufregungen führten bei ihm zu einem totalen physischen Zusammenbruch

Thesaurus

Synonymgruppe
Einsturz · Zusammenbruch
Assoziationen
Synonymgruppe
Absturz · ↗Kollaps · ↗Niedergang · Zusammenbruch
Unterbegriffe
Assoziationen
Synonymgruppe
Apokalypse · ↗Armageddon · ↗Ende · ↗Super-GAU · ↗Unglück · ↗Untergang · ↗Verderben · Zusammenbruch  ●  ↗Abgrund  fig. · Abaddon (bibl.)  geh. · ↗Waterloo  ugs.
Oberbegriffe
Assoziationen
Ökonomie
Synonymgruppe
Börsencrash · ↗Börsenkrach · ↗Börsenkrise · ↗Börsensturz · ↗Crash · ↗Einbruch · ↗Kursverfall · Schwarzer Freitag · ↗Wertverlust · Zusammenbruch
Assoziationen
Medizin
Synonymgruppe
Anfall · ↗Attacke · Zusammenbruch
Oberbegriffe
Unterbegriffe
  • (kleiner) epileptischer Anfall · Petit Mal

Typische Verbindungen
computergeneriert

Bankensystem DDR Finanzsystem Imperium Kaiserreich Kirch-Gruppe Kirch-Imperium Kommunismus Monarchie New Economy Ordnung Ostblock Rand Regime Reich Sowjetimperium Sowjetunion Sozialismus System UdSSR bewahren drohend endgültig finanziell psychisch spektakulär total verhindern völlig wirtschaftlich

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Zusammenbruch‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Dann kam aber der große Zusammenbruch und damit das Aus für die Kooperation.
Süddeutsche Zeitung, 30.01.2003
Die letzten zwei Jahre bis zum Zusammenbruch der Bank Ende 2000 bauten sie sieben weitere Fonds auf.
Der Tagesspiegel, 19.10.2001
Und wie war die Lage zur Zeit des deutschen Zusammenbruchs?
o. A.: Einhundertdreiundfünfzigster Tag. Mittwoch, 12. Juni 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 23815
Wir sprechen von der Stabilisierung der Mark, aber es ist mindestens ebenso richtig, von einem Zusammenbruch der Inflation zu reden.
Rieger, Wilhelm: Einführung in die Privatwirtschaftslehre, Erlangen: Palm & Enke 1964 [1928], S. 243
Doch hat, wenn ich mich recht erinnere, der ausgezeichnete Forscher seine ungewöhnlichen Leistungen bald darauf mit einem schweren Zusammenbruch bezahlen müssen.
Ostwald, Wilhelm: Lebenslinien. Eine Selbstbiographie, 3 Teile. In: Simons, Oliver (Hg.), Deutsche Autobiographien 1690 - 1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1927], S. 39464
Zitationshilfe
„Zusammenbruch“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Zusammenbruch>, abgerufen am 25.06.2019.

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