Zugluft, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungZug-luft (computergeneriert)
WortzerlegungZugLuft
eWDG, 1977

Bedeutung

meist nur feiner, oft als unangenehm empfundener Luftstrom, der gesundheitsschädlich sein kann
Beispiele:
Zugluft abbekommen, haben
ich spüre Zugluft im Rücken
er kann Zugluft nicht vertragen
sich der Zugluft aussetzen
von der Zugluft ist die Tür zugeschlagen
er hatte von der Zugluft im Korridor eine Erkältung bekommen
die Vorhänge bauschten sich in der Zugluft

Thesaurus

Synonymgruppe
Durchzug · ↗Luftzug · Zug · Zugluft
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Klimaanlage Kälte Nacken Schutz Temperatur aussetzen eisig eiskalt flackern kalt kühl lästig scharf schützen spüren ständig vermeiden wehen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Zugluft‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Früher bin ich stets mit offenem Fenster gefahren, die Zugluft wäre aber heute zu riskant.
Die Welt, 25.09.2004
Mein Hals wird sich erst an die Zugluft gewöhnen müssen.
Die Zeit, 10.04.1995, Nr. 15
Niemals soll stickige Luft im Hause sein, anderseits soll man aber auch starke Zugluft möglichst vermeiden.
Schacht, Wilhelm: Der Steingarten und seine Welt, Ludwigsburg: Ulmer 1953, S. 54
Da droben ist eine Zugluft, bereits wie auf einem Berggipfel.
Hofmannsthal, Hugo von: Der Unbestechliche. In: Deutsche Literatur von Lessing bis Kafka, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1923], S. 532
Vor allen Dingen schütze man alle Blumen und Pflanzen vor Zugluft.
Baudissin, Wolf von u. Baudissin, Eva von: Spemanns goldenes Buch der Sitte. In: Zillig, Werner (Hg.), Gutes Benehmen, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1901], S. 21843
Zitationshilfe
„Zugluft“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Zugluft>, abgerufen am 21.05.2019.

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