Zufallsbekannte, die oder der

GrammatikSubstantiv (Femininum, Maskulinum) · Genitiv Singular: Zufallsbekannten · Nominativ Plural: Zufallsbekannte(n)
Mit Pluralendung -n wird das Wort in der schwachen Flexion (bestimmter Artikel) und der gemischten Flexion (Indefinitpronomen, Possessivpronomen) gebildet, z. B. die, keine Zufallsbekannten, in der starken Flexion ist die Endung unmarkiert, z. B. zwei, einige Zufallsbekannte.
WorttrennungZu-falls-be-kann-te
WortzerlegungZufallBekannte

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Gut zwei Jahre später hat die junge Frau unterm Stachus einen Zufallsbekannten niedergestochen.
Süddeutsche Zeitung, 29.07.1997
Er hat klar zu Protokoll gegeben, daß er nichts getan hat, als einem Zufallsbekannten zuliebe einen Wagen nach Graz gefahren.
Bravo, 25.08.1977
Obwohl Tom mit seiner Trauer eigentlich allein sein will, löst sich gerade durch das keineswegs konfliktfreie Zusammensein mit den Zufallsbekannten allmählich seine emotionale Erstarrung.
Die Zeit, 23.07.2012, Nr. 25
Dort kaut der mittlerweile 78 Jahre alte Billy unter einer Autobahnbrücke mit einem Zufallsbekannten (vielleicht dem Tod) nochmals seine Geschichte mit John Grady durch.
Die Welt, 28.04.2001
Mein Zufallsbekannter, der Arbeiter, erzählte mir, daß nach Kriegsende viele sowjetische Kriegsgefangene ähnliche Schikanen über sich ergehen lassen mußten.
Die Zeit, 07.07.1961, Nr. 28
Zitationshilfe
„Zufallsbekannte“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Zufallsbekannte>, abgerufen am 20.08.2019.

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