Zeugenbeweis, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungZeu-gen-be-weis
WortzerlegungZeugeBeweis
eWDG, 1977

Bedeutung

Beweis, der sich auf Zeugenaussagen stützt
Beispiel:
eine Behauptung unter Zeugenbeweis stellen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ebenso gründlich wie mit den „objektiven Spuren“ ging die Verteidigung mit den Zeugenbeweisen zur Kehr.
Die Zeit, 19.05.1978, Nr. 21
Bis heute aber ruht der größte Teil aller Strafverfahren auf dem Zeugenbeweis.
Die Zeit, 18.12.1995, Nr. 51
Der Zeugenbeweis, den ich schriftlich angeboten habe, ist deswegen etwas umfangreicher, weil gerade diejenigen Zeugen, die die umfassendste Kenntnis besessen hatten, weggefallen sind.
o. A.: Sechsundsiebzigster Tag. Donnerstag, 7. März 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 5180
Unter diesem letzteren wird der Zeugenbeweis für die Gewohnheit zur Regel erhoben.
Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1934, S. 348
Sie hat sich nicht die Mühe gemacht, die Tatversionen von Jugendlichen durch ausreichende Sach- oder Zeugenbeweise abzusichern.
Süddeutsche Zeitung, 03.05.1995
Zitationshilfe
„Zeugenbeweis“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Zeugenbeweis>, abgerufen am 17.10.2019.

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