Zeitkritik, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
WorttrennungZeit-kri-tik
WortzerlegungZeitKritik
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

Kritik an den Verhältnissen, Erscheinungen und Ereignissen der Zeit, in der man lebt

Typische Verbindungen
computergeneriert

Bildwitz Mischung üben

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Zeitkritik‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Mit seiner Zeitkritik konnte er sich keiner der vorhandenen politischen Tendenzen und Organisationen anschließen.
Die Zeit, 08.08.1997, Nr. 33
In der will der 66-Jährige einen Raum für Zeitkritik schaffen.
Süddeutsche Zeitung, 03.04.2002
Der alte abgenützte Schauspielervergleich wird hier zum begrifflichen Gerüst für eine umfassende Zeitkritik.
Curtius, Ernst Robert: Europäische Literatur und lateinisches Mittelalter, Tübingen: Francke 1993 [1948], S. 141
Nietzsches Denken wurde zu einem Sauerteig der bürgerlichen und künstlerischen Zeitkritik unseres Jahrhunderts.
Weizsäcker, Carl Friedrich von: Bewußtseinswandel, München: Hanser 1988, S. 257
Ihre höchste Höhe erreichte die europäische Zeitkritik wie die europäische Seelen-Kritik, die Psychologie, in Friedrich Nietzsche.
Mann, Golo: Die europäische Moderne. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1965], S. 9444
Zitationshilfe
„Zeitkritik“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Zeitkritik>, abgerufen am 18.08.2019.

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