Zeitform, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungZeit-form (computergeneriert)
WortzerlegungZeitForm
eWDG, 1977

Bedeutung

Sprachwissenschaft Form des Verbs, die den Zeitraum bezeichnet, in dem das Geschehen abläuft

Thesaurus

Linguistik/Sprache
Synonymgruppe
Tempusform · Zeit · Zeitform · ↗Zeitstufe  ●  ↗Tempus  fachspr., Hauptform
Oberbegriffe
Unterbegriffe
  • Vergangenheit  ●  ↗Mitvergangenheit  österr. · ↗Imperfekt  fachspr., veraltend · ↗Präteritum  fachspr., Hauptform
  • Zukunft  ●  ↗Futur  fachspr., Hauptform
  • Gegenwart · ↗Gegenwartsform · ↗Präsens
  • 3. Vergangenheit · Vollendung in der Vergangenheit · ↗Vorvergangenheit · dritte Vergangenheit · vollendete Vergangenheit  ●  ↗Plusquamperfekt  Hauptform
  • Perfekt · ↗Vorgegenwart · vollendete Gegenwart  ●  Präsensperfekt  fachspr.
  • einfaches Futur · werden-Futur  ●  Futur I  fachspr., Hauptform
  • Vorzukunft · vollendete Zukunft  ●  Futur II  fachspr., Hauptform · Futurperfekt  fachspr.
  • Vergangenheitstempus · Vergangenheitszeit
  • Superperfekt · doppeltes Perfekt  ●  Perfekt II  fachspr., Hauptform
  • doppeltes Plusquamperfekt  ●  Plusquamperfekt II  fachspr., Hauptform
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Gegenwart Tempus Verb

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Zeitform‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Dabei kann man Zeitformen wählen, wie man will, wenn es darum geht, einheitlich neue Formen zu finden.
Die Zeit, 15.12.1989, Nr. 51
Aber erfüllt von der Zeitform "Zweite Zukunft" spürt sie, wie es einmal gewesen sein wird.
Der Tagesspiegel, 20.03.2001
Aber diese Zeitformen drücken im Bedingungssatze die geforderte Zeit gar nicht aus.
Mauthner, Fritz: Wörterbuch der Philosophie. In: Bertram, Mathias (Hg.) Geschichte der Philosophie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1910], S. 18592
Der Mensch mit den vielseitigen Interessen ist so etwas wie die Zeitform des Gebildeten.
Freyer, Hans: Gesellschaft und Kultur. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1961], S. 24953
Als »reiner Idealgehalt des Handelns« ist sie »Gesinnung«, als unter die Zeitform gestellte Vernunft »Fertigkeit«.
Eisler, Rudolf: Philosophen-Lexikon. In: Bertram, Mathias (Hg.) Geschichte der Philosophie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1912], S. 13794
Zitationshilfe
„Zeitform“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Zeitform>, abgerufen am 18.10.2019.

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