Zeilenhonorar, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungZei-len-ho-no-rar
eWDG, 1977

Bedeutung

Bezahlung des Journalisten, Verfassers nach der Anzahl der von ihm gelieferten Zeilen
Beispiel:
[der Reporter] bezog meist nur ein Zeilenhonorar [KischMarktplatz114]

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Vielleicht mag man sich für 30 Pfennig Zeilenhonorar nicht mehr Mühe geben.
Die Zeit, 29.12.1961, Nr. 53
Er tippte im Bett Artikel für Zeitungen und erinnerte sich nach Durchsicht der bescheidenen Zeilenhonorare an sein Talent als Musiker.
Süddeutsche Zeitung, 02.01.1997
Für die zusätzlich geforderte deutsche Übersetzung der Kanzone forderte der Dichter ein Zeilenhonorar von vierzig Mark plus dreißig Prozent Eilzuschlag.
Morgner, Irmtraud: Leben und Abenteuer der Trobadora Beatriz nach Zeugnissen ihrer Spielfrau Laura, Berlin: Aufbau-Verl. 1974, S. 402
Nun scheint es noch ein viertes Grüppchen von Kollegen zu geben, denen ein moderates Redakteursgehalt oder ärmliches Zeilenhonorar zu wenig ist.
Der Tagesspiegel, 04.11.1999
Prospekte und Werbetexte zu schreiben ist in aller Regel lukrativer als das eher magere Zeilenhonorar mancher Zeitungen.
Süddeutsche Zeitung, 17.11.2001
Zitationshilfe
„Zeilenhonorar“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Zeilenhonorar>, abgerufen am 21.10.2019.

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