Zeichencharakter, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Zeichencharakters · Nominativ Plural: Zeichencharaktere
WorttrennungZei-chen-cha-rak-ter (computergeneriert)

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Der Zeichencharakter soll auch mit dieser neuen Wendung ihr zuerkannt werden.
Benjamin, Walter: Ursprung des deutschen Trauerspiels. In: Tiedemann, Rolf u. Schweppenhäuser, Hermann (Hgg.) Gesammelte Schriften, Bd. 1,1, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1980 [1928], S. 331
Wenn es aber über drei Tage lang ausgeübt wird, ohne daß am Horizont irgendeine Störung zu bemerken ist, erhält es Zeichencharakter.
Der Spiegel, 21.11.1983
In diesem wollüstigen Spiel der filmischen Darstellung enthüllt sich der Zeichencharakter der Dinge im Film, ohne daß die Dinge für andere Zusammenhänge benutzt würden.
Die Zeit, 09.04.1982, Nr. 15
Steely Dans Inszenierung des perfekten Pop nutzt zwar zahllose Zeichen, führt sie aber gerade in ihrem Zeichencharakter vor.
Süddeutsche Zeitung, 26.02.2000
Daß diejenigen, die so viel Wert auf den Zeichencharakter von Sprache legen, so unreflektiert verschwenderisch mit ihr umgehen, bleibt eines der Rätsel der Avantgarde.
Der Tagesspiegel, 08.01.1999
Zitationshilfe
„Zeichencharakter“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Zeichencharakter>, abgerufen am 26.04.2019.

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