Zaudrer, der

Alternative SchreibungZauderer
GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
WorttrennungZaud-rer ● Zau-de-rer (computergeneriert)
Wortzerlegungzaudern-er
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

zaudern · Zauderer
zaudern Vb. ‘zögern, unschlüssig sein’ (Anfang des 16. Jhs. bei Luther und Emser; ab 18. Jh. allgemein literatursprachlich). Herkunft unbekannt. Zauderer m. (17. Jh.).

Thesaurus

Synonymgruppe
Zauderer · ↗Zögerer
Oberbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Bedenkenträger Bremser Feigling Grübler Held Image Makel Ruf Skeptiker Weichling Zauberer Zweifler Zögerer dastehen erweisen ewig mutlos notorisch überzeugen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Zauderer‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Widersprüchliche Äußerungen trugen ihm zudem anfangs den Ruf ein, ein Zauderer zu sein.
Die Welt, 26.01.2001
Also wird man im Ring auch nicht mehr den Zauderer sehen?
Der Tagesspiegel, 14.09.1999
Aber man wünschte sich doch, sie brächte mehr von dem barocken Zauderer auf den Begriff.
Die Zeit, 06.12.1996, Nr. 50
Doch Hahn, dem Zauderer, fehlte wohl selbst zu dieser Überschrift der Mut.
o. A.: MIT DER BOMBE FRIEDEN MACHEN. In: Marxistische Zeit- und Streitschrift 1980-1991, München: Gegenstandpunkt Verl. 1998 [1985]
Und Montezuma, vor einem Jahr noch ein selbstgenügsamer Gott, war jetzt ein kleinlauter, mit Träumen gehetzter Zauderer.
Stucken, Eduard: Die weißen Götter, Stuttgart: Stuttgarter Hausbücherei [1960] [1919], S. 52
Zitationshilfe
„Zaudrer“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Zaudrer>, abgerufen am 23.04.2019.

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