Zündnadelgewehr, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungZünd-na-del-ge-wehr
WortzerlegungZündnadelGewehr
eWDG, 1977

Bedeutung

historisch, Militär Gewehr, bei dem die Patrone durch einen vorschnellenden stählernen Bolzen entzündet wird

Typische Verbindungen
computergeneriert

preußisch

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Zündnadelgewehr‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Preußen besiegte Österreich, weil das überlegene Zündnadelgewehr bereits eingeführt worden war.
Die Welt, 22.05.1999
Mit dem Zündnadelgewehr legte J. N. Dreyse um 1830 den ersten kriegsbrauchbaren Hinterlader vor.
o. A.: Lexikon der Kunst - W. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1994], S. 31337
Schießen sollte erst später herankommen; ich habe tatsächlich nur 15 Kugeln nach der Scheibe gesandt, nicht einmal »die kleine Klappe« des Zündnadelgewehrs aufgeschlagen.
Wilamowitz-Moellendorff, Ulrich von: Erinnerungen 1848-1914. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1928], S. 7631
So ist die Schlacht bei Königgrätz doch wohl nicht allein durch das Zündnadelgewehr entschieden worden.
Die Zeit, 17.01.1966, Nr. 03
Österreichs Militärs, denen die neue Waffe angeboten wurde, fürchteten, das Zündnadelgewehr würde ihre Soldaten verführen, Munition zu verschwenden - sie verzichteten auf die Einführung der Neuheit.
Der Spiegel, 10.05.1982
Zitationshilfe
„Zündnadelgewehr“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Zündnadelgewehr>, abgerufen am 19.09.2019.

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