Zärte, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
WorttrennungZär-te (computergeneriert)
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Zärte f. Speisefisch mit nasenartig verlängertem, unterständigem Maul; zuerst czerte in einem dt.-preuß. (balt.) Glossar (13. Jh.), dann mnd. czerte, serte, nd. Zarten, Zärte, verbreitet besonders in ostnd. Mundarten. Daneben aber auch obd. czerte (1. Hälfte 15. Jh.), zerte (Gesner, 16. Jh.), md. zerte (16. Jh.). Der Fischname wird während der hanseatischen Handelsbeziehungen aus gleichbed. aruss. *syrtь, einem Ausdruck nicht geklärter Herkunft, ins Mnd. entlehnt; vgl. russ. syrt’ (сырть) ‘Zärte’. Der zunächst vorwiegend nordd. Fischname erlangt in der 2. Hälfte des 18. Jhs. überlandschaftliche Geltung. Vgl. Bielfeldt in: ZfSl. 10 (1965) 527 ff.
Zitationshilfe
„Zärte“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Zärte>, abgerufen am 18.10.2019.

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