Wunschlosigkeit, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungWunsch-lo-sig-keit (computergeneriert)
Wortzerlegungwunschlos-igkeit
eWDG, 1977

Bedeutung

Beispiel:
eine ruhige, völlige Wunschlosigkeit

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die starke Spannung seines Wesens löste sich in glückliche Wunschlosigkeit.
Keyserling, Eduard von: Beate und Mareile, Berlin: Fischer [1903], S. 126
Wunschlosigkeit breche den Bann, stoppe den Kreislauf von Leben, Leiden, Sterben und wieder Leben.
Die Zeit, 20.09.2010 (online)
Der Augenblick des größten Glücks besteht in der Wunschlosigkeit - wie auch der Augenblick des größten Unglücks.
Die Zeit, 04.01.2006, Nr. 01
Der metaphysische Hintergrund dieser Ethik ist die Alleinheit, die Wunschlosigkeit und Verneinung des Einzelwillens überhaupt.
Hirschberger, Johannes: Geschichte der Philosophie, Bd. 2: Neuzeit und Gegenwart. In: Bertram, Mathias (Hg.) Geschichte der Philosophie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1952], S. 1948
Zitationshilfe
„Wunschlosigkeit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Wunschlosigkeit>, abgerufen am 19.04.2019.

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