Wunschkind, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungWunsch-kind
WortzerlegungWunschKind
Wortbildung mit ›Wunschkind‹ als Erstglied: ↗Wunschkindpille
eWDG, 1977

Bedeutung

umgangssprachlich von Eltern gewolltes Kind
Beispiel:
ihre Tochter ist ein Wunschkind

Typische Verbindungen
computergeneriert

Baby Elter Tochter absolut ersehnt gebären verhelfen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Wunschkind‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Bei beiden Paaren, so viel ist sicher, wird es ein Wunschkind sein.
Die Zeit, 24.01.2011, Nr. 04
Was muss man über den biologischen Vater eines Wunschkindes wissen?
Süddeutsche Zeitung, 21.02.2001
Das erste Kind, ein Mädchen, war auch kein Wunschkind, weil man eben erst anfing, die Schulden für die Einrichtung der Dentistenpraxis abzutragen.
Schücking, Beate: Wir machen unsere Kinder krank, München: List 1971, S. 30
Auch das dritte Kind war ein Wunschkind und sollte nach einer gerade überwundenen Krise die Ehe zusätzlich kitten.
Schwarzer, Alice: Der »kleine Unterschied« und seine großen Folgen, Frankfurt a. M.: Fischer-Taschenbuch-Verl. 1977 [1975], S. 118
Es waren unsere Wunschkinder, aber mit unseren Wünschen und unserem Sehnen sind sie in Deinem Leib unter Deinem so wundervollen Herzen gewachsen.
Brief von Ernst G. an Irene G. vom 04.02.1945, Feldpost-Archive mkb-fp-0270
Zitationshilfe
„Wunschkind“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Wunschkind>, abgerufen am 22.09.2019.

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