Wunderglaube, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Nebenform Wunderglauben · Substantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungWun-der-glau-be ● Wun-der-glau-ben
WortzerlegungWunderGlaube
eWDG, 1977

Bedeutung

Glaube an Wunder
Beispiele:
ein blinder Wunderglaube
den Wunderglauben bekämpfen

Thesaurus

Synonymgruppe
Wunderglaube · Wundergläubigkeit
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

naiv

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Wunderglaube‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Seine Tricks beruhen nicht auf Wunderglauben, sondern auf eiserner Disziplin und Konzentration.
Die Welt, 07.08.2000
Wer sich indes auf die Verfahrensweise des Autors einlässt und mit ihm den weiten Raum des christlichen Wunderglaubens durchstreift, wird auf seine Kosten kommen.
Die Zeit, 21.10.1999, Nr. 43
Von der Verehrung zum Wunderglauben war nur noch ein kleiner Schritt.
Schmidt-Clausing, F.: Gnadenbilder. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1958], S. 9654
Nun läßt sich zwar eine solche durch nichts begründete Erwartung oder Hoffnung als krasser Wunderglaube beiseiteschieben.
Jonas, Hans: Das Prinzip der Verantwortung, Frankfurt a. M.: Insel-Verl. 1979, S. 365
So bekämpft R. zugunsten der »natürlichen« Vernunft-Religion den Wunderglauben der positiven Offenbarungs-Religion, mit scharfer Kritik der biblischen Schriften.
Eisler, Rudolf: Philosophen-Lexikon. In: Bertram, Mathias (Hg.) Geschichte der Philosophie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1912], S. 13584
Zitationshilfe
„Wunderglaube“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Wunderglaube>, abgerufen am 27.06.2019.

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