Wortprägung, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungWort-prä-gung
WortzerlegungWortPrägung
eWDG, 1977

Bedeutung

Wort, das von jmdm. (erstmals) geprägt wurde
Beispiele:
dies ist eine Wortprägung von Goethe
diese Wortprägung hat sich nicht durchsetzen können, ist sehr schnell in den allgemeinen Sprachgebrauch eingegangen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Mischung aus Mitteilungssätzen und phantastischen Wortprägungen zieht uns langsam, aber unausweichlich in ihren Bann.
Die Welt, 05.11.2005
In den letzten Monaten ist der intellektuelle Wortschatz dieser Organisation um eine neue Wortprägung bereichert worden.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1967]
Diese Wortprägung zeigt deutlich die tiefe Verachtung, mit der die Gegner die gemeinsame europäische Währung gestraft haben.
Süddeutsche Zeitung, 02.01.1999
Im "Dritten Reich" ging das über die ständige Wiederholung der emotiven Wortprägung von der jüdischbolschewistischen "Weltpest".
Die Zeit, 05.12.1997, Nr. 50
Der tatsächliche Sprachgebrauch ist an der neueren Wortprägung »Erbauungsliteratur« unmittelbar anschaulich: E. ist Inbegriff der Hilfen zu Stärkung und Wachstum persönlichen Christseins.
Doerne, M.: Erbauung. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1958], S. 3150
Zitationshilfe
„Wortprägung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Wortprägung>, abgerufen am 23.07.2019.

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