Wortgeplänkel, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungWort-ge-plän-kel
eWDG, 1977

Bedeutung

kleines, harmloses Wortgefecht
Beispiele:
ein geistreiches Wortgeplänkel
aus dem Wortgeplänkel war unversehens ein ernster Streit geworden

Thesaurus

Synonymgruppe
Rangelei um Worte · ↗Wortgefecht · Wortgeplänkel · verbaler Schlagabtausch

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Immer wieder liefert er sich minutenlange Wortgeplänkel mit den Zeugen.
Die Welt, 25.02.2002
Nach monatelangem Wortgeplänkel dekretierte er, die Zahnärzte hätten geltendes Recht einzuhalten.
Die Zeit, 09.07.1998, Nr. 29
Es gibt Anzeichen, dass auch sie sich mit ihm schwer tut; derzeit belassen es beide Seiten noch bei Wortgeplänkel.
Süddeutsche Zeitung, 12.02.2003
Am Wortgeplänkel von Georges Marchais erkennt er, wie dieser nach und nach strategische Stellungen aufzugeben bereit ist.
konkret, 1994
Wenn die Freundinnen da waren, gab es Neckereien und Wortgeplänkel wie einst in Kindertagen.
Ury, Else: Nesthäkchen fliegt aus dem Nest, Stuttgart: K. Thienemanns 1997 [1920], S. 148
Zitationshilfe
„Wortgeplänkel“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Wortgeplänkel>, abgerufen am 20.10.2019.

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