Wohlgefallen, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungWohl-ge-fal-len (computergeneriert)
eWDG, 1977

Bedeutung

Gefallen, zufriedene Freude, Behagen, angenehmer Eindruck
Beispiele:
jmdn., etw. mit Wohlgefallen betrachten
er blickte ihr mit Wohlgefallen nach
sich mit Wohlgefallen im Spiegel besehen
an etw. (kein) Wohlgefallen finden
jmd., etw. erregt jmds. Wohlgefallen
sie hatte großes, ihr stilles Wohlgefallen an seinen Neckereien
umgangssprachlich etw. löst sich in Wohlgefallen aufetw. hört auf zu existieren, wird zunichte
Beispiel:
alle Missverständnisse, Schwierigkeiten haben sich in Wohlgefallen aufgelöst

Thesaurus

Synonymgruppe
Begeisterung · ↗Begeisterungsfähigkeit · ↗Enthusiasmus · ↗Entzücken · ↗Entzückung · ↗Euphorie · ↗Freude · ↗Gefühlsüberschwang · ↗Hochstimmung · ↗Jubel · ↗Schwärmerei · ↗Spaß · ↗Vergnügen · ↗Verzückung · Wohlgefallen · ↗Überschwang  ●  Spass  österr.
Oberbegriffe
Unterbegriffe
Assoziationen
Synonymgruppe
Freude · ↗Genuss · ↗Lust · ↗Spaß · ↗Vergnügen · Wohlgefallen  ●  ↗Bock  ugs. · ↗Fez  ugs. · ↗Gaudi  ugs.
Unterbegriffe
  • Häme · boshaftes Vergnügen · diebische Freude  ●  ↗Schadenfreude  Hauptform · Schadensfreude  selten
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Gegenstand Harmonie Schöne allgemein allseitig auflösen bekunden beobachten besonder betrachten blicken erregen erringen erwecken frieden gegenseitig göttlich hervorrufen interesselos interessenlos interessiert registrieren ruhen schier sichtlich stoßen uneingeschränkt vernehmen zuschauen ästhetisch

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Wohlgefallen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Zum Wohlgefallen ihrer Anhänger greifen die beiden Politiker einander scharf an.
Süddeutsche Zeitung, 21.05.2002
Gott hat Wohlgefallen an ihnen, und sie haben Wohlgefallen an Ihm.
Khoury, Adel Theodor: Mensch. In: Lexikon des Islam, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1991], S. 6124
Die Augen der Öffentlichkeit ruhen mit Wohlgefallen auf ihnen, besser gesagt, die Ohren der Öffentlichkeit lauschen ihnen weitgespannt.
Die Zeit, 21.08.1952, Nr. 34
Dennoch ist, was die beiden miteinander bindet, mehr als flüchtiges Wohlgefallen.
Feuchtwanger, Lion: Die Geschwister Oppermann, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 2001 [1933], S. 38
Wer in ihr wohnte, wußte ich nicht, aber seit langem schon hatte ich sie mit sehnsüchtigem Wohlgefallen betrachtet, wenn ich an ihr vorbeigegangen war.
Sudermann, Hermann: Das Bilderbuch meiner Jugend. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1922], S. 724
Zitationshilfe
„Wohlgefallen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Wohlgefallen>, abgerufen am 13.10.2019.

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