Wochengeld, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungWo-chen-geld
WortzerlegungWocheGeld
eWDG, 1977

Bedeutung

Geld, das für die Zeit des Wochenurlaubs an die Wöchnerin gezahlt wird
Beispiel:
in der DDR erhält die Wöchnerin ein Wochengeld in Höhe des durchschnittlichen Nettoverdienstes

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Außerdem hatte das in dieser Zeit gezahlte Wochengeld nunmehr dem vollen Grundlohn zu entsprechen.
Frevert, Ute: Frauen. In: Enzyklopädie des Nationalsozialismus, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1997], S. 934
Mitte Mai läuft das sogenannte Wochengeld von 315 Mark im Monat aus.
Die Zeit, 22.03.1991, Nr. 13
Außerdem wurde die Zahlung des Wochengeldes an sämtliche Angestellte, auch der höheren Verdienstgruppen, genehmigt.
Die Zeit, 16.07.1965, Nr. 29
Zum Ausgleich erhalten diese Frauen Wochengeld und Stillgeld und eine Sonderunterstützung.
Oheim, Gertrud: Das praktische Haushaltsbuch, Gütersloh: Bertelsmann 1967 [1954], S. 453
Stillende Mütter erhalten das Wochengeld nach der Niederkunft für acht Wochen, nach Frühgeburten für zwölf Wochen.
Bundesverband d.dt. Standesbeamten e.V. (Hg.), Hausbuch für die deutsche Familie, Frankfurt a. M.: Verl. f. Standesamtwesen 1956, S. 36
Zitationshilfe
„Wochengeld“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Wochengeld>, abgerufen am 24.10.2019.

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